ARM sorgt mit Fairness im WLAN für Leistungssteigerungen von bis zu 200 Prozent Aruba beschleunigt 802.11n/a/b/g-Funknetze und kappt Interferenzen
Die Version 2.0 des WLAN-Tool „Adaptive Radio Management“ (ARM) von Aruba Networks soll mit neuen Kontrollelementen für größere Performance in IEEE-802.11 a/b/g/n-Funknetzen sorgen. Die Clients bekommen jeweils den Access-Point (AP) zugewiesen, mit dem sie maximale Leistung erzielen können – Rivalitäten und Interferenzen werden ausgeschaltet.
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Mit dem kommenden Release 2.0 der Management-Software Adaptive Radio Management (ARM) bekommen Kunden von Aruba Networks Funktionen ausgeliefert, mit denen sie die Leistungsfähigkeit ihrer Clients zum Teil erheblich verbessern können. Die Controls dirigieren die WLAN-Clients zu den Kanälen, die am besten für einen großen Durchsatz geeignet sind, verhindern, dass langsame Clients die gesamte Netzwerk-Performance drücken, und beseitigen Interferenzen.
Die Infrastrukturkomponenten von ARM 2.0 basieren nach Angaben von Roger Hockaday, dem europäischen Marketing-Direktor bei Aruba Networks, auf Standards und sind somit in 802.11-Funk-LANs einsetzbar, die auf Aruba-Technik basieren, aber auch in Netzen mit Technik von Fremdanbietern. Mit ihnen adressiert Aruba einige altbekannte Probleme in Wireless LANs.
Schon immer kooperieren Funk-Clients nicht zwangsläufig mit anderen Clients und arbeiten häufiger mit suboptimalen Frequenzbändern, Access Points und Kanälen. „Das ist wie beim Kinderfußball“, so Hockaday. „Alle stürmen gleichzeitig aufs Tor.“
Die Zeit ist reif
Doch der anstehende IEEE-Standard 802.11n habe die Erwartungen der Anwender an Funk-LANs gesteigert, sowohl in Bezug auf die Performance als auch an die Zuverlässigkeit. Die Erwartungen an den Standard, bestünden durchaus zu Recht, sagt der Aruba-Manager. Doch dürfte es kaum reinrassige Netze geben. „In der Alltagswelt werden alle WLAN-Standards bunt gemischt.“
Frühere Client-Management-Versuche blieben unbefriedigend, weil die Client-basierten Kontrollen lediglich proprietäre Erweiterungen waren und/oder fokussiert auf die Kanalzuweisung oder das Roaming.
ARM hingegen erlaubt ein zentrales Management. Daten-, Sprach und Video-Applikationen sollen damit ausreichend Netzwerk-Ressourcen zugewiesen bekommen. Dazu gehört das Optimieren von RF-Bändern und der Kanalwahl, die Energie-Output-Level, das Laden der Access-Points und das Allokieren der Airtime.
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