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Das Verkehrsleitsystem
Zum Beispiel sei es möglich, die Zahl der Clients zu beschränken, die auf einen AP zugreifen, erläutert Hockaday. Werden konkurrierende Access Ponts festgestellt, beziehungsweise sich überlappende Zellen auf demselben Kanal, wird einer der beiden APs ausgeschaltet.

Zugleich regelt das Management den Verkehrsfluss. Dafür gibt es verschiedene Mechanismen. Clients, die das erlauben, werden auf eine 5 Gigahertz-Band verlegt. Dieses Spektrum erlaubt von vorneherein mehr Last: Ein 2,4 Gigahertz-Band ermöglicht lediglich drei 20-Megahertz-Kanäle beziehungsweise einen 40 Megahertz-Kanal. Dagegen sind bei 5 Gigahertz 23 der 20-Megahertz-Kanäle machbar oder elf 40-Megahertz-Kanäle.
Darüber hinaus findet eine Lastverteilung über die verfügbaren Access Points hinweg statt. Normalerweise verbinden sich Clients mit dem AP, der das stärkste Signal aussendet. ARM verwaltet das gesamte verfügbare Spektrum, schätzt die aktuelle Kapazität ab und dirigiert den jeweiligen Client zu einem AP, der aktuell die Bandbreite zur Verfügung stellen kann.
Das verhindert, dass sich zu viele Clients bei einem Access Point anmelden und bewahrt Anwender oder Administratoren davor, manuell Grenzen zu definieren.
Insbesondere im 2,4 Gigahertz-Bereich führt eine hohe Dichte an APs gern zu Kollisionen. ARM soll das verhindern. Das übergeordnete Management erkennt, wenn Interferenzen drohen und kann in den betroffenen Regionen gegebenenfalls die Übertragungsgeschwindigkeit senken. Das bewirkt eine vergleichsweise gleichmäßige Auslastung, selbst bei hoher AP-Dichte und starkem Datenverkehr.
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