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Datenschutz auf Unternehmens-Smartphones Apple Intelligence mit Microsoft Intune deaktivieren

Von Thomas Joos 1 min Lesedauer

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Apple Intelligence bringt künstliche Intelligenz auf iPhones und iPads. In Unternehmensnetzwerken ist es aber nicht unbedingt erwünscht, dass KI aus den USA von den eigenen Unternehmensdaten trainiert wird. Die Funktionen lassen sich daher über Microsoft Intune deaktivieren.

Mit Microsoft Intunes können Unternehmen sicherstellen, dass Inhalte, die mit Hilfe von Apple Intelligence generiert werden, nur innerhalb definierter Rahmenbedingungen verwendet werden.(Bild: ©  kozirsky - stock.adobe.com)
Mit Microsoft Intunes können Unternehmen sicherstellen, dass Inhalte, die mit Hilfe von Apple Intelligence generiert werden, nur innerhalb definierter Rahmenbedingungen verwendet werden.
(Bild: © kozirsky - stock.adobe.com)

Apple Intelligence lässt sich mit Microsoft Intune steuern bzw. deaktivieren. (Bild:  Joos)
Apple Intelligence lässt sich mit Microsoft Intune steuern bzw. deaktivieren.
(Bild: Joos)

Unternehmen, die iPhones und iPads mit Microsoft Intune verwalten, erhalten ab iOS 18.1 und iPadOS 18.1 umfassendere Steuerungsmöglichkeiten für die Apple-Intelligence-Funktionen. Intune erlaubt es Administratoren, gezielt zu definieren, welche KI-basierten Features in einer verwalteten Umgebung aktiviert oder deaktiviert sind. Dazu zählen Funktionen wie Image Playground, Image Wand oder Writing Tools, die Apple eingeführt hat. Voraussetzung ist, dass sich die Geräte im betreuten (Supervised) Modus befinden, also über Apple Business Manager oder Apple School Manager registriert wurden.

Mit der Intune-Version 2503 lassen sich weitere Funktionen auf Geräten mit iOS 18.4 und macOS 15.4 granular steuern. Dazu gehören intelligente E-Mail-Antworten in der Mail-App, Transkriptionen in Notizen, Zusammenfassungen in Safari oder die automatische Erstellung von Genmojis. Unternehmen können auch verhindern, dass personalisierte Handschriften erstellt oder externe Intelligenz-Dienste über Siri verwendet werden. Einzelne Optionen, wie etwa die Steuerung externer Integrationen, sind in früheren Releases teilweise auch auf unbetreuten Geräten möglich. Künftig wird jedoch auch hier die Überwachungspflicht zur Voraussetzung.

Auch bei Bring-Your-Own-Geräten (BYO) gibt es erste Ansätze zur Kontrolle. Über die mobile App-Verwaltung (MAM) können Administratoren Funktionen wie Writing Tools oder Genmoji innerhalb von MAM-geschützten Anwendungen freigeben oder unterbinden. Diese Steuerung funktioniert unabhängig davon, ob das Gerät verwaltet ist. Voraussetzung ist jedoch die Integration der App in die entsprechende Intune App SDK-Version. Unterstützt werden aktuell zahlreiche Microsoft-Anwendungen wie Word, Outlook, Teams oder PowerPoint.

Die neue Intune-Integration zeigt, wie sich Produktivität und Datenschutz durch gezielte Steuerung von KI-Funktionen in Einklang bringen lassen. Unternehmen können so sicherstellen, dass Inhalte, die mit Hilfe von Apple Intelligence generiert werden, nur innerhalb definierter Rahmenbedingungen verwendet werden.

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