Über Proxys und Open-Source sichere Internetverbindungen aufbauen

Anonym und sicher surfen mit dem TOR-Browser-Paket

| Autor / Redakteur: Thomas Joos / Andreas Donner

Der TOR-Browser basiert auf Firefox und erlaubt ein anonymes und sicheres Surfen im Internet.
Der TOR-Browser basiert auf Firefox und erlaubt ein anonymes und sicheres Surfen im Internet. (Bild: Joos)

Sobald man im Internet unterwegs ist, hinterlässt man Spuren und besuchte Seiten lassen sich sehr leicht nachverfolgen. Mit dem kostenlosen TOR-Browser-Paket erhalten Anwender eine OpenSource-basierte sichere Lösung, um unerkannt im Internet zu surfen. Das Paket muss nicht installiert werden und funktioniert daher auch über einen USB-Stick.

Um sicher im Internet zu surfen, müssen Administratoren auf den Rechnern der Anwender oder dem eigenen PC nicht unbedingt die komplette TOR-Umgebung einrichten und verwalten. Das geht oft auch nicht, da viele Anwendungen nicht mit der Lösung kompatibel sind.

Dazu kommt das Problem, dass das generelle Surferlebnis mit TOR nicht so performant ist, wie ohne. Dennoch bestehen Szenarien in denen das sichere Surfen wichtiger ist, als das letzte Quäntchen Leistung, zum Beispiel für Extranet-Anwendungen oder Verbindungen zu Geschäftspartnern. Viele Anwender wollen zwar eine sichere Internetverbindung, dafür aber keinen großen Aufwand betreiben oder Tools installieren und einrichten.

Sicher surfen mit TOR

Hier bietet sich der TOR-Browser an. Der Browser basiert auf Mozilla Firefox. Das heißt die Bedienung ist recht einfach, Anwender müssen sich nicht umgewöhnen. Der TOR-Browser steht für Windows, Linux und MacOS zur Verfügung. Nach dem Download lässt sich das Produkt entweder lokal ohne Installation nutzen, oder über einen USB-Stick betreiben, also auch mobil nutzen.

Der TOR-Browser wird außerdem bereits standardmäßig mit Add-Ons ausgestattet, die den Webverkehr absichern, zum Beispiel NoScript, HTTPS-Everywhere, TorButton und TorLauncher. Diese Add-Ons sind automatisch nach dem Entpacken aktiv, Anwender müssen keinerlei Einstellungen vornehmen, damit der TOR-Browser funktioniert. Unsere Bildergalerie zeigt, wie dabei vorgegangen wird.

Sobald der TOR-Browser wie in unserem Foto-Workshop beschrieben eingerichtet ist, können Anwender mit dem Browser genauso arbeiten, wie mit einer normalen Firefox-Instanz. Der Browser lässt sich auch problemlos parallel mit anderen Browsern oder komplett über einen USB-Stick nutzen.

Da die generelle Einrichtung auch für ungeübte Anwender möglich ist, können Administratoren zum Beispiel eine kleine Anleitung zur Verfügung stellen, wie Anwender TOR herunterladen und nutzen können. Inklusive Download, steht die Umgebung in wenigen Minuten zur Verfügung. Einfacher kann sicheres Surfen nicht sein.

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