Mehr Reichweite bei vergleichbaren Kosten

ADVA verbessert Advanced Link Monitoring

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Andreas Donner

ALM nutzt passive Abschlusstechnik und überwacht Netzzugangsdienste so auch ohne Stromversorgung am Übergabepunkt
ALM nutzt passive Abschlusstechnik und überwacht Netzzugangsdienste so auch ohne Stromversorgung am Übergabepunkt (Bild: ADVA)

Mit einem jetzt vorgestellten Netzelement verbessert ADVA Optical Networking (ADVA) die Reichweite seiner Lösung zur Überwachung von Glasfaserstrecken. Netzbetreiber können ADVA ALM somit auch für Core- und Metro-Netze einsetzen.

Mehr Reichweite bei vergleichbaren Kosten verspricht ADVA mit der jetzt vorgestellten ALM-Lösung (Advanced Link Monitoring). Taugte das Angebot bislang lediglich zur Überwachung des Access Links, können Netzbetreiber nun auch Strecken jenseits der 20-Kilometer-Grenze überwachen.

Damit erschließt das Netzelement neue Anwendungsfelder in Metro- und Core-Netzen. Möglich wird dies laut Anbieter durch eine verbesserte Sende- und Empfängertechnik. Gefeilt hat ADVA übrigens auch an der Bezeichnung seines Produkts. Das bisher vorangestellte „FSP 3000“ fällt weg, weil ALM unabhängig von der verwendeten WDM-Technik funktioniere.

Spezialisten entwickeln Monitoring-Lösung weiter

ADVA Optical Networking kauft Entwicklungsteam

Spezialisten entwickeln Monitoring-Lösung weiter

04.12.15 - Mit der Übernahme einer Entwicklungsabteilung des Technologie-Inkubators mic AG möchte sich ADVA Optical Networking bei der Weiterentwicklung seiner optischen Überwachungslösung FSP 3000 ALM die Expertise eines spezialisierten Ingenieurteams ins Boot holen. lesen

ADVA beschreibt ALM als Netzelement zur Absicherung von Glasfaserdiensten (Fiber Assurance), das sich durch einfachste Handhabung auszeichne. Durch eine kontinuierliche Überwachung sollen Betreiber Fehler sofort erkennen. Echtzeitdaten seien zudem die Grundlage, um Glasfaserstrecken (Dark Fiber Dienste) sicher und zuverlässig mit hoher Dienstgüte anbieten zu können.

ALM nutzt passive Abschlusstechnik und überwacht Netzzugangsdienste so auch ohne Stromversorgung am Übergabepunkt. Über standardisierte, offene Schnittstellen lässt sich die Lösung in Betriebsführungssysteme einbinden; zudem sei das Netzelement bereits in führende GIS-Lösungen (Geographic Information System) integriert.

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