Ethernet Ring Protection Switching nach ITU-T G.8032v2

ADVA unterstützt ERPS mit FSP 150

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Andreas Donner

ADVA verspricht zuverlässige Fehler-Lokalisierung und Interoperabilität mit Lösungen anderer Herstellern.
ADVA verspricht zuverlässige Fehler-Lokalisierung und Interoperabilität mit Lösungen anderer Herstellern. (Bild: ADVA)

Die Produktfamilie FSP 150 von ADVA Optical Networking unterstützt ab sofort Ethernet Ring Protection Switching (ERPS) gemäß ITU-T-Standard G.8032v2 und bietet somit eine Alternative zu SONET/SDH.

"Carrier Ethernet löst zunehmend die bestehende SONET/SDH-Technik ab und erobert weitere Bereiche der Netzinfrastruktur", glaubt Michael Howard, Mitgründer und Principal Analyst bei Infonetics Research. Die damit steigende Nachfrage nach einer Ringfunktionalität für Zugangsnetze will ADVA Optical Networking (ADVA) nun mit der "FSP 150"-Produktfamilie bedienen. Die Systeme der Reihe unterstützen ab sofort die ringbasierte Ersatzschaltung für Ethernet-Dienste (ERPS).

Der zugrundeliegende ITU-T-Standard G.8032v2 ermögliche Schaltzeiten von unter 50 Millisekunden. Zusätzlich wirbt ADVA mit einem Connectivity Fault Management gemäß IEEE 802.1ag. Damit ermögliche man eine zuverlässige sowie schnelle Fehler-Lokalisierung. Nicht zuletzt sind die Geräte damit auch mit Lösungen anderer Hersteller interoperabel.

Netzwerkbetreiber können ERPS nutzen, um Geschäftskunden oder Mobilfunkbasisstationen mit Ethernet-basierten Diensten anzubinden. Dabei lassen sich teilgefüllte GbE-Signale bündeln und auf einer einzigen GbE/10GbE-Ringstruktur übertragen. Für die Überwachung der Dienstgüte sorge dabei ein "ausgereifter Mechanismus"; der ist laut Anbieter gleichermaßen für ausgekoppelte Signale als auch bei Durchgangsverkehren anwendbar.

Christoph Glingener, Vorstand Technologie bei ADVA, resümiert: "Unsere Entwickler haben exzellente Arbeit geleistet und sichergestellt, dass unsere Implementierung von ERPS intuitiv und einfach zu konfigurieren ist und außerdem nahtlos mit Geräten anderer Hersteller zusammenspielt. Netzbetreiber favorisieren eine ringbasierte, hochverfügbare Netzinfrastruktur und wir haben die dafür notwendige Funktionalität innovativ implementiert."

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