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Sichere WLAN-Verbindung auf gesamten Klinikgelände WLAN-Zugriff auf elektronische Patientenakten

Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Aruba Networks hat die Loreley-Kliniken in den mittelrheinischen Gemeinden Oberwesel und St. Goar mit einem 802.11n-Netz für den drahtlosen Zugriff auf elektronische Patientenakten ausgestattet. Die Dokumente werden zentral für Konsultationen vor Ort gespeichert. Außerdem können die Patienten über das WLAN auf das Internet zugreifen. Die Lösung wurde von Arubas Partner CSW implementiert.

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Die Loreley-Klinik in Oberwesel nutzt ein WLAN von Aruba Networks für den Zugriff auf Patientenakten. Bild: Loreley-Kliniken
Die Loreley-Klinik in Oberwesel nutzt ein WLAN von Aruba Networks für den Zugriff auf Patientenakten. Bild: Loreley-Kliniken
( Archiv: Vogel Business Media )

„Die Herausforderung bestand darin, eine Lösung zu finden, die sehr benutzerfreundlich ist und gleichzeitig den berechtigten Datenzugriff in keiner Weise einschränkt oder behindert“, erklärt Jörg Peter Geisler, IT-Manager der Loreley-Kliniken*. „Elektronische Patientenakten sind nur dann sinnvoll, wenn Ärzte und Schwestern wann und wo immer nötig gesicherten und zuverlässigen Zugriff darauf haben. Medizinisches Personal sollte dafür keinerlei IT-Spezialwissen brauchen.“

Zuverlässiges WLAN in allen Gebäuden

Beim Ausbau des Kliniknetzes sollte die Infrastruktur so erweitert werden, dass Ärzte und Schwestern, die im Haus unterwegs sind, von überall auf die benötigten Daten zugreifen können. Die Aruba-Lösung soll den zuverlässigen WLAN-Zugang auf dem gesamten Klinikgelände und in allen Gebäuden bieten sowie Datenintegrität und Datenschutz regelkonform sicherstellen. Das Netzwerk wird über einen Aruba 3600 Controller gesteuert und nutzt mehrere Aruba 802.11nAccess Points.

Dynamische Steuerung der Infrastruktur

Nach Angaben von Aruba steuert die Eigenentwicklung Adaptive Radio Management (ARM) die Infrastruktur dynamisch, sodass die Leistungen von Netzwerk und Clients in Echtzeit optimiert werden. Unabhängig von den lokalen Betriebsbedingungen und Interferenzquellen würde die Technologie dafür sorgen, dass verzögerungssensitive Sprach- und Videoanwendungen auf ausreichende Netzressourcen – inklusive Sendezeit – zugreifen können und damit zuverlässig arbeiten.

Sicherheit und Qualitätskontrolle

Arubas regelbasierte Firewall bietet nutzerbezogene Sicherheitsmechanismen, Überwachung der Übertragungsqualität (QoS) und Verkehrsmanagement. Der Zugriff erfolgt differenziert, je nachdem, welcher Anwendergruppe ein Nutzer angehört. Als Differenzierungskriterien dienen die Identität des Anwenders, der Gerätetyp, der Zugriffsort und die Tageszeit. Wenn nötig, wird die Zugriffsbandbreite von Gästen beschränkt, damit immer ausreichend Ressourcen für die kritischen Aufgaben bereitstehen.

Geisler fährt fort: „Die regelbasierte Firewall des Herstellers schützt die Integrität unseres Netzes, egal, wie und von wo aus Anwender auf das System zugreifen. Außerdem können wir einfach weiter Access Point an entlegenen Standorten ins Netz integrieren. Wir verwalten alle Anwender – anderorts und vor Ort – sowie die gesamte Infrastruktur über eine einzige Schnittstelle. Viele unserer Mitarbeiter arbeiten nicht auf dem Klinikgelände. Sie brauchen von ihrem jeweiligen Aufenthaltsort aus einfachen Netzwerkzugriff auf die Patientenakten, ohne dass die Sicherheit beeinträchtigt wird. Demnächst werden wir deshalb den Remote-Zugriff implementieren – eine einfache Sache, da wir schon die gesamte nötige Infrastruktur vor Ort haben.“

*Die Loreley-Kliniken sind Teil der Krankenhaus GmbH St. Goar-Oberwesel. Derzeit kümmern sich in den mit insgesamt 215 Betten ausgestatteten Krankenhäusern 380 Angestellte um durchschnittlich ca. 4.800 Krankheitsfälle im Jahr.

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