Drei Funkmodule für Datenraten bis 6 GBit/s Wi-Fi-6-Repeater mit Mesh-Technologie

Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Der Fritz!Repeater 6000 von AVM soll mit seinen drei Funkmodulen (eins für das 2,4-GHz-, zwei für das 5-GHz-Band), zwölf Antennen und Mesh-Technologie selbst in großen Wohnungen und bei verwinkelten baulichen Gegebenheiten alle Geräte immer optimal mit WLAN versorgen können.

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Durch das stehende Gehäusedesign kann der Fritz!Repeater 6000 flexibel in der Wohnung platziert werden.
Durch das stehende Gehäusedesign kann der Fritz!Repeater 6000 flexibel in der Wohnung platziert werden.
(Bild: AVM)

Mit dem Fritz!Repeater 6000, dem neuen Spitzenmodell von AVM, sei es möglich, viele WLAN-Geräten im Heimnetz zeitgleich zu nutzen, u.a. sollen WLAN Mesh Steering, Autokanalwahl und Cross Band Repeating sicherstellen, dass alle mobilen Geräte stets mit dem optimalen WLAN-Zugangspunkt verbunden sind. Für Gamer seien vor allem die, so AVM, besonders kurzen Reaktions- und Laufzeiten der IP-Pakete von Vorteil.

Der Repeater verfügt über zwölf Antennen und drei Funkmodule – eins für das 2,4-GHz-Band sowie zwei weitere für das 5-GHz-Band. Dank jeweils vier Streams könne AVM zufolge eine Datenrate von bis zu 6 GBit/s erreicht werden: bei 5 GHz je Funkmodul bis zu 2400 MBit/s und im 2,4-GHz-Band bis zu 1200 MBit/s. Das zusätzliche Modul für 5 GHz werde für die Kommunikation des Repeaters mit der Fritz!Box für eine optimale Einbindung aller Geräte ins WLAN Mesh genutzt. Die beiden anderen Bänder seien somit frei für die Kommunikation mit Endgeräten. Über zwei LAN-Ports mit 2,5 GBit/s und 1 GBit/s lassen sich netzwerkfähige Geräte per Kabel einbinden. Die schnelle Verteilung großer Datenmengen, z.B. von einem NAS oder zu einem TV, sei so auch über größere Distanzen im Heimnetz möglich.

Der Fritz!Repeater 6000 lasse sich per Knopfdruck installieren, alle Einstellungen der Fritz!Box, z.B. WLAN-Name (SSID), Kennwort, Zeitschaltung und Gastnetz, würden automatisch übernommen. LEDs signalisieren den Verbindungsaufbau und die Qualität der Verbindung zwischen Repeater und Fritz!Box. Zur Positionierung des Repeaters können Anwender auch die Fritz!App WLAN nutzen. Updates des Betriebssystems Fritz!OS sind kostenlos.

Der Fritz!Repeater 6000 soll ab Mai erhältlich sein und könne dann auch mit Routern anderer Hersteller oder Provider verwendet werden.

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