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Herstellerunabhängiger Managed Service für UC-Landschaften UC Edge bündelt Sprache über alle Plattformen

Von Berk Kutsal 2 min Lesedauer

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Teams, Zoom, Webex und dazu noch Legacy-Systeme: Multinationale Unternehmen kämpfen oft mit einem Wildwuchs an Collaboration-Plattformen. BT International will das mit UC Edge lösen. Der neue Managed Service legt eine einzige, herstellerunabhängige Voice-Schicht über sämtliche UC-Plattformen eines Unternehmens.

UC Edge legt eine herstellerunabhängige Voice-Schicht über bestehende Collaboration-Plattformen und soll so fragmentierte UC-Landschaften konsolidieren.(Bild: ©  Studio Romantic - stock.adobe.com)
UC Edge legt eine herstellerunabhängige Voice-Schicht über bestehende Collaboration-Plattformen und soll so fragmentierte UC-Landschaften konsolidieren.
(Bild: © Studio Romantic - stock.adobe.com)

Multinationale Unternehmen arbeiten häufig mit einem Flickenteppich aus Collaboration-Lösungen. Fusionen, Übernahmen und unterschiedliche regionale Anforderungen an Datensouveränität, technische Souveränität oder operative Kontrolle führen dazu, dass Teams, Zoom, Webex und weitere Plattformen parallel laufen. Dieses Nebeneinander treibt Kosten, bremst Transformationsprojekte und belastet IT-Abteilungen mit überlappenden Systemen.

Genau dort möchte UC Edge ansetzen: Der Dienst erweitert BT Internationals Global-Voice-Plattform, die nach Anbieterangaben jährlich über 16 Milliarden Anrufe in mehr als 70 Ländern abwickelt. UC Edge bündelt Sprache, Collaboration und Rufnummernverwaltung in einem einzigen, herstellerunabhängigen Service, der über Collaboration-Plattformen, Contact-Center-Lösungen und SIP-Dienste hinweg funktioniert.

Intelligentes Voice-Routing und plattformübergreifende Anrufe

Das zentrale Element ist eine intelligente Routing-Engine. Sie leite eingehende Anrufe automatisch an die richtige Plattform weiter, auf der ein Nutzer gerade gehostet ist. Manuelles Abgleichen von Rufnummern, Portaländerungen oder Routing-Anfragen an Telekommunikationsteams sollen damit entfallen. Wechselt ein Nutzer von einer Plattform zu einer anderen, etwa von Teams zu Zoom, geschehe das laut BT International ohne Rufnummernportierung, ohne Neuaufbau von Wählplänen und ohne Unterbrechung.

Hinzu kommt On-Net-Calling zwischen verschiedenen Plattformen: Ein Teams-Nutzer könne über das BT-Netz einen Zoom- oder Webex-Nutzer intern erreichen, ohne den Umweg über das öffentliche Telefonnetz. BT International übernimmt dabei auch SBC-Setup und -Konfiguration über die verschiedenen UC-Plattformen des Kunden hinweg.

Ein Vertrag, ein Modell, viele Plattformen

BT International positioniert UC Edge als Gegenentwurf zum klassischen Vendor-Lock-in. IT-Teams sollen einzelnen Nutzern, Abteilungen oder Ländern jeweils die passende Collaboration-Lösung zuweisen können, während im Hintergrund ein einziges kommerzielles Modell mit einem Vertrag greift. Neue Plattformen ließen sich hinzufügen, ohne Beschaffungsprozesse neu zu starten oder konforme Sprachdienste komplett umzubauen.

Optional stehen Dashboards für Medienqualität und Analytik bereit. IT-Teams können darüber Sprachqualitätsmetriken plattformübergreifend überwachen, ein Punkt, der in komplexen Multi-Provider-Umgebungen häufig als Schmerzpunkt gilt.

Laut Matt Swinden, Managing Director Strategy & Product bei BT International, erhalten Kunden mit UC Edge einen Vertrag, ein kommerzielles Modell und ein nahtlos bereitgestelltes globales Produkt. Unternehmen bekämen so die Freiheit, die Plattformen ihrer Wahl zu nutzen, ohne den üblichen Integrationsaufwand.

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