Huelsenberg Holding beschleunigt Dateizugriffe über das WAN um den Faktor acht

WAN-Optimierung als kostengünstige Alternative zu MPLS-VPN

06.10.2010 | Autor / Redakteur: Georg von der Howen / Ulrike Ostler

Die Zentrale der Huelsenberg-Zentrale in Pinneberg; hier wird das Konzernnetz beschleunigt. Bild: Huelsenberg
Die Zentrale der Huelsenberg-Zentrale in Pinneberg; hier wird das Konzernnetz beschleunigt. Bild: Huelsenberg

Der Pinneberger Konzernzentrale der Huelsenberg Holding war der Datei-Zugriff über das Wide Area Network (WAN) zu langsam. Das Unternehmen zog zwei Möglichkeiten in Betracht: Die Verdoppelung der Bandbreite, verbunden mit der Migration von SDSL- auf MPLS-VPNs, oder die Beschleunigung der bestehenden Verbindungen mit Hilfe von spezifischen Appliances. Huelsenberg entschied sich für Version zwei und Blue Coat. Doch warum?

In der Pinneberger Konzernzentrale der Huelsenberg Holding betreut die fünfköpfige Mannschaft um IT-Bereichsleiter Dr. Ekkehard Gefken die IT-Infrastruktur von rund 500 Mitarbeitern der Konzerngruppe. Weitere fünf Kollegen kümmern sich um das SAP-System.

Im zentralen Rechenzentrum stellen die Administratoren für die Mitarbeiter der Tochterunternehmen unter anderem Exchange- und Sharepoint-Dienste, File- und Print-Services sowie den Zugriff auf das SAP über Terminaldienste bereit. Die insgesamt neun Außenstellen sind über SDSL-VPNs mit einer Bandbreite vom einem Megabit pro Sekunde (Mbit/s), MPLS Verbindungen mit 1 MBit/s und mit einer 10 MBit/s schnellen EthernetConnect Verbindung mit der Zentrale verbunden.

Das Rechenzentrum selbst verfügt über einen Internet-Zugang mit 10 MBit/s. Neben den genannten Diensten läuft auch der Internet-Verkehr der Außenstellen zunächst über die WAN-Verbindungen in die Zentrale, bevor er über einen Proxy in das Internet gelangt.

Schließlich replizieren alle in den Niederlassungen installierten Server permanent ihre Daten in das zentrale Rechenzentrum. Das sorgt für eine hohe Verfügbarkeit auch von dezentral abgelegten Dateien.

Dateizugriff über das WAN war lahm

Im Laufe des Jahres 2008 häuften sich bei den Administratoren der Huelsenberg Holding zunehmend Klagen von Benutzern in Außenstellen, dass das Öffnen und Speichern von zentral ablegten Dateien ein halbe Ewigkeit dauere. Daher machte sich Ende 2008 der für die WAN-Strecken zuständige Netzwerkadministrator Alen Ahja daran, eine nachhaltige Lösung für dieses Problem zu finden.

„Grundsätzlich hatten wir damals zwei Ansätze diskutiert: Die Verdoppelung der Bandbreite, verbunden mit der Migration von SDSL- auf MPLS-VPNs, oder die Beschleunigung der bestehenden Verbindungen mit Hilfe von darauf spezialisierten Produkten“, erinnert sich Ahja zurück. „Um eine erste Richtung vorgeben zu können, haben wir dann zunächst die Kosten der Alternativen verglichen.“

weiter mit: Mehr Bandbreite ist mittelfristig teurer

Inhalt des Artikels:

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de/ (ID: 2047524 / Performance-Management)