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Test: T-Home WLAN-DSL-Multifunktions-Router Speedport W 920V Viel Lob aber auch Kritik für das AVM-Produkt im T-Home-Mantel

Autor / Redakteur: Joe Brosdetzko / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Das neueste Flagschiff der Telekom im Bereich „eierlegende Wollmilchsau“ ist der Speedport W 920V, eine Kombination aus DSL-Modem, DSL-Router/Firewall, WLAN-Accesspoint, LAN-Switch, VoIP-Gateway, ISDN-Terminaladapter/TK-Anlage, DECT-Basisstation mit Anrufbeantworter, USB-Print- und Portserver für externe Speichermedien. IP-Insider hat den Alleskönner auf den Praxis-Prüfstand gestellt und viel Positives aber auch auf einige Schwächen entdeckt.

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Nach dem Auspacken kann sofort losgelegt werden, denn alle benötigten Kabel sind im umfangreichen Lieferumfang des T-Home Speedport W 920V enthalten. Mit den beigelegten Kabeln stellt man die Verbindungen zum Splitter, zum ISDN-NTBA und zu einem PC oder weiteren Hub/Switch her.

Ohne Probleme konnte dann über die Eingabe von „speedport.ip“ in die Adresszeile des Internet-Explorers die Verbindung zur Konfigurationsseite des Speedport aufgebaut werden, obwohl dessen default-IP (192.168.2.1) in einem anderen Subnetz lag als der aufrufende PC (192.168.0.10).

Nach Eingabe des Passworts, dessen default-Wert sinnvollerweise sowohl auf der Rückseite des Geräts als auch im Handbuch steht, startete der Konfigurationsassistent problemlos. Dessen Aufbau ist gut strukturiert und mit gut formulierten Hilfetexten versehen, sodass nach Eingabe der Zugangsdaten sofort eine DSL-Verbindung erfolgreich aufgebaut werden konnte.

Erster Kritikpunkt hier: Bei dem Gerät ist zwar eine Zeitbegrenzung der DSL-Verbindung möglich, eine Volumenbegrenzung kann bei einem Datenvolumentarif des Providers jedoch nicht eingestellt werden.

Das Einrichten und Anmelden eines DECT-Telefons (im Test verwendet: Sinus 500i) ist durch simples Drücken des entsprechenden Tasters am Speedport und Dank des gut geführten Einrichtungsdialogs am Display des Mobilteils recht einfach zu bewerkstelligen. Auch die Anmeldung von DECT-Telefonen anderer Hersteller ist möglich, gestaltet sich jedoch wegen der dann fehlenden Display-Führung deutlich schwieriger.

weiter mit: Für Verbindung mit aktuellen DSL-Varianten bestens gerüstet

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