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Welche Reichweite bring der N-Standard?
Die Hoffnung auf die angekündigte höhere Reichweite des N-Standards konnte im 2,4 GHz-Band nicht erfüllt werden: An den Stellen im Testfeld, an denen bereits der 802.11g-Modus nicht ausreichte, konnte auch mit 802.11n keine ausreichende Signal-Feldstärke für eine korrekte WLAN-Verbindung bereitgestellt werden – schade!
Nun kommt allerdings der 5-GHz-Modus ins Spiel. In diesem Frequenzbereich soll laut Handbuch ein störungsfreier und vor allem weitreichender Betrieb möglich sein, doch der speziell für diesen Test verwendete Dual-Band-Adapter WNDA 3100 von Netgear ließ sich nicht dazu bewegen, eine 5GHz-Verbindung mit dem Speedport aufzunehmen. Es scheint vielmehr so, als ob sich der W 920V zwar auf den Modus 802.11a/n (5GHz) einstellen lässt, aber dann auf diesem Band gar nicht sendet, denn zu sehen ist dessen SSID nur im 2,4 GHz-Bereich.
Dieser Schluss wird auch von der Tatsache gestützt, dass eine Verbindung im 5-GHz-Band zwischen dem Dual-Band-Adapter WNDA 3100 und einem Access-Point desselben Herstellers problemlos möglich war – ein Fehler seitens des Dual-Band-Adapters WNDA 3100 also ausgeschlossen werden kann.
ISDN-Anschluss
Laut Handbuch und Marketingtext sollte es möglich sein, eine vorhandene TK-Anlage am internen So-Bus des Speedport anzuschließen, und diese ohne Änderung der Einstellungen weiter zu betreiben. Dies war auf Anhieb jedoch nicht möglich; die an der TK-Anlage angeschlossenen Telefone erhielten nach der Verbindung mit dem Speedport keine Amtsleitung mehr.
Nach längerem Experimentieren stellte sich allerdings heraus, dass der Fehler hier bei einer fehlenden Spannungsversorgung des NTBA lag: Obwohl der Speedport durch sein eigenes Netzteil ja als aktives Endgerät gilt, benötigt dieser anscheinend dennoch die Speisung durch den NTBA. Nach Zuführung dieser Spannung war es dann auch möglich, die ISDN-Anlage ohne jegliche Konfigurationsänderung am internen So-Bus des W920V zu betreiben; alle Funktionen stehen mit dieser Anschlussvariante ohne Einschränkung auch zur Verfügung.
Ein Merkmal, das man in diesem Zusammenhang allerdings vermisst, ist die Möglichkeit, Rufnummern zu sperren oder Anrufweiterschaltungen im Gerät einzurichten. Sperren sind gar nicht vorgesehen und Anrufumleitungen lassen sich nur beim Provider, nicht aber in der Box vornehmen.
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