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Test: T-Home WLAN-DSL-Multifunktions-Router Speedport W 920V

Viel Lob aber auch Kritik für das AVM-Produkt im T-Home-Mantel

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Für Verbindung mit aktuellen DSL-Varianten bestens gerüstet

Der W 920V bringt die Voraussetzungen für alle aktuellen DSL-Varianten mit: von ADSL über ADSL2+ bis VDSL ist alles machbar. per Extra-Chip, der bereits im Gerät integriert ist, wird sogar das superschnelle VDSL möglich, für das bisher ein separates Modem nötig.

Dies ist auch das Unterscheidungsmerkmal zur (fast) baugleichen Fritz!BoxFon 7270 von der Berliner Hardware-Schmiede AVM, auf der der Speedport offensichtlich basiert.

Für Telekom-VDSL- und T-Entertain-Kunden soll der erste Verbindungsaufbau zum Internet sogar automatisch erfolgen können; in unserem Test wurde zum Test jedoch ein lokaler Provider herangezogen, womit eine manuelle aber problemlose Eingabe der Zugangsdaten nötig wurde.

WLAN-Setup

Sehr positiv fällt gleich zu Beginn des WLAN-Setups auf, dass eine WPA-PSK-Verschlüsselung voreingestellt ist und sowohl die SSID als auch die Passphrase bereits vergeben sind. Die hier vergebenen default-Werte sind ebenfalls auf dem Gerät abgedruckt und im Handbuch gelistet! Damit konnte im Test sofort ein Notebook mit einem WLAN-Funkmodul nach 801.11g-Standard (54Mbps) mit dem Speedport verbunden werden.

Allerdings funktioniert dies auf Anhieb nur, wenn die Steuerung des WLAN-Adapters durch Windows erfolgt. Will man dagegen die WLAN-Verwaltungssoftware des hinter dem T-Home-Label verborgenen Adapterherstellers (in diesem Fall Netgear) verwenden, so ist trotz korrekter Parameter keine Funkverbindung möglich. Auch bei Verwendung eines 802.11n-USB-WLAN-Sticks (270 Mbps) von SMC zeigte sich der gleiche Effekt: Wenn die SMC-Software den WLAN-Stick steuert ist keine Verbindung möglich, überlässt man die Steuerung dem Betriebssystem klappt der Verbindungsaufbau einwandfrei!

Allerdings förderte ein wenig Recherche schnell zutage, dass der Fehler nicht beim Speedport zu suchen ist: Der genannte Effekt war ausschließlich auf veraltete Treiberversionen der WLAN-Adapter zurückzuführen, die mit der automatischen WPA2-PSK-Verschlüsselung nicht zurecht kamen. Mit dem Aufspielen der neuesten Treibersoftware war der Fehler behoben und eine Steuerung der Geräte auch über die genannten Hersteller-Tools möglich.

weiter mit: Welche Reichweite bring der N-Standard?

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