Grundlagen moderner Netzwerktechnologien im Überblick – Teil 10

Verkabelungsbereiche, Standards und Qualitätsklassen

28.10.2008 | Autor / Redakteur: Dr Franz-Joachim Kauffels / Andreas Donner

Die Verkabelung ist die physikalische Basis jedes Netzwerks
Die Verkabelung ist die physikalische Basis jedes Netzwerks

Metallische Leiter und Glasfaserkabel müssen für eine sinnvolle Gesamtstruktur – beispielsweise innerhalb eines Gebäudes – aufeinander abgestimmt eingesetzt werden. Damit entstehen verschiedene Verkabelungsbereiche. Entsprechende Standards sorgen hier für Qualitätsklassen und Ordnung.

In den vergangenen Folgen dieser Grundlagenserie wurden eine Reihe von Möglichkeiten zur Übertragung digitaler Informationen im lokalen Bereich und darüber hinaus vorgestellt.

Bis vor wenigen Jahren war z.B. ein LAN-System eine starre Kombination aus den Komponenten Übertragungsmedium, Übertragungssystem und Medium-Zugriffsverfahren.

Es hat sich jedoch schnell herausgestellt, dass eine derartige Bindung mit zunehmenden Ansprüchen an die Flexibilität, Zuverlässigkeit und Wartbarkeit eines LAN unzweckmäßig ist.

Die Standardisierung Lokaler Netze hat es ermöglicht, die wichtigsten Netztypen mit unterschiedlichen Übertragungsmedien und -systemen zu realisieren. Diese Unabhängigkeit geht heute sogar soweit, dass man ein logisches Netz mit unterschiedlichen Medien realisieren kann bzw. umgekehrt unterschiedliche logische/technische Netze mit einem einzigen Medientyp aufbaut. Bei einem Ring ist es so beispielsweise möglich, manche Leitungen zwischen den Stationen durch metallische Leitungen und andere durch Lichtwellenleiter auszuführen.

Dies ebnet den Weg für die Lösung eines der größten Probleme der Datenverarbeitung im Inhouse-Bereich: das Verkabelungsproblem.

weiter mit: Herstellerunabhängigkeit ist Trumpf

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