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Die duale Hochschule Baden-Württemberg setzt auf Aruba-WLAN

Verkabelte Netzabschnitte nutzen WLAN-Mechanismen zur Sicherung

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Neun Bewerber

Ein WLAN schränkt die Ausstattung der Hochschule nicht ein, Bild: Kunst DHBW (Archiv: Vogel Business Media)

Neun Unternehmen bewarben sich um das Projekt. Den Zuschlag erhielt schließlich im Juni 2008 Aruba Networks. Claus Donner begründet die Auswahl etwa damit, dass kaum ein Anbieter mit einer komplett integrierten Firewall aufwarten konnte. Die Aruba-Wettbewerber verließen sich vielmehr auf Drittanbieter.

Ein anderer Stolperstein war für die Konkurrenz die individuell gestaltbare Zugangsschnittstelle, das Captive Portal. „Wir wollten unseren Nutzern unbedingt ermöglichen, über nur eine Passworteingabe auf alle Dienste zuzugreifen“, erläutert Claus Donner, warum er auf dieses Merkmal gesteigerten Wert legt.

Nun lässt sich die neue, voll redundante Infrastruktur insgesamt über nur eine Administrationsschnittstelle aus steuern und verwalten. Das „Management by Turnschuh“, bei dem jeder der vorhandenen „fetten“ Clients bei Änderungen zu Fuß aufgesucht werden musste, hat somit ein Ende, ohne dafür das Budget zu sprengen.

Auch bei der Lastverteilung und dem Vorgehen, wenn einzelne APs ausfallen, konnte Aruba punkten. In letzterem Fall erhöhen die umliegenden APs automatisch ihre Leistung, so dass sie die Versorgung der Anwender am ausgefallenen AP mit übernehmen können.

Die Projektschritte

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Außerdem entschloss sich die Hochschule, auch noch ein Studentenwohnheim ans Hochschul-WLAN anzuschließen. Während anfangs geplant war, die bisher existierende WLAN-Infrastruktur in die neue zu integrieren, entschied Donner schließlich, die alten Systeme komplett gegen neue auszutauschen.

Die WLAN-Infrastruktur besteht aus weit über 100 APs und zwei Controllern. Dazu kommen Softwarelizenzen für die Firewall, die Intrusion Detection sowie den Remote-Zugriff.

Es wurden sowohl die Innenräume als auch einige DV-Labore mit einer Vielzahl von Aruba Access Points ausgestattet.

Dazu kommen mehrere 802.11n ausgerüstete Aruba AP-125 im Auditorium und im Multimediaraum, die speziell für die Multimediaübertragungen gedacht sind.

Die erste Ausbaustufe des WLAN ging im August 2008 in Betrieb, seitdem läuft das WLAN einwandfrei. Studierende, Lehrpersonal und andere Hochschulmitarbeiter müssen nur noch ein Passwort einzugeben, um auf WLAN, Intranet, Bibliothek, User-Home-Laufwerke, E-Learning-Angebote, E-Mail und unter Citrix verfügbare Anwendungen wie SAP zuzugreifen.

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