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Wenig Aufwand

Der Administrationsaufwand hat sich laut Donner signifikant verringert. „Für die Verwaltung der APs brauchen wir jetzt nur noch die Hälfte der Zeit. Außerdem gibt es weniger physikalische Ausfälle, weil die APs wegen PoE keine anfälligen Netzteile mehr haben“, sagt er. Die Client-Verwaltung verursacht rund 20 Prozent weniger Aufwand – gewonnene Zeit, die sein Team durchaus für andere Aufgaben gebrauchen kann.
Die Studierenden profitieren auch direkt im Lehrbetrieb: Während früher die gemeinsame Nutzung von Online-Angeboten in Seminaren und Vorlesungen oft an begrenzten Kapzitäten der APs scheiterte, sichern nun Loadbalancing und Bandbreiten-Management jedem Seminarteilnehmer, sogar dem Letzten, der sich mit seinem Laptop einloggt, einen gleichwertigen Informationszugang.
Selbst ein Controller-Ausfall kann die redundante Infrastruktur nicht zum Erliegen bringen. Als zu Testzwecken ein Controller komplett vom Strom getrennt wurde, sank die verfügbare Bandbreite lediglich um ein Viertel. Sämtliche Anwender konnten weiterarbeiten.
Zudem bietet das WLAN der DHBW Lörrach die Möglichkeit, mehrere Session Set Identifier (SSID) auf einem Gerät zu verwenden. Deshalb können sich die Angehörigen anderer Baden-Württembergischer Hochschulen und Universitäten des Belwue-Verbunds mit ihrer eigenen Heimatkennung einfach in das Lörracher WLAN einloggen. Ein Anschluss an das europäische Education Roaming (eduroam) ist ebenfalls geplant.
In puncto Sicherheit
Die Sicherheit des WLAN wird so hoch eingestuft, dass seine Mechanismen auch an besonders sicherheitsbedürftigen verkabelten Ethernet-Ports genutzt werden. Unangemeldete Access Points werden erkannt, unautorisierte Anwender durch aktive Maßnahmen bekämpft, so dass sie keinen Datenzugriff bekommen.
Über den Autor
Claus Donner ist der Leiter des Rechenzentrums der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Lörrach.
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