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Mit der Open Workgroup Suite von Novell auf dem Weg zum Unified Client UCC bei Novell: Groupwise, Teaming und Teaming + Conferencing

| Redakteur: Ulrike Ostler

Darf es auch etwas billiger sein? Unified Collaboration mit dem Novell-Bundle „Open Workgroup Suite“ ist in der Anschaffung gleich um zwei Drittel günstiger als ein vergleichbarer Produkt-Stack von Microsoft, so der Anbieter. Seit diesem Monat schließt das Bündel das Modell „Teaming“ ein und bietet damit Teamarbeitsbereiche, Social Networking, Workflow, Blogs und Wikis.

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Novell baut seine Workgroup-Suite mit gefragten Teaming-Funktionen aus.
Novell baut seine Workgroup-Suite mit gefragten Teaming-Funktionen aus.
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Novell Workgroup Suite bietet mit ihrer Möglichkeit, auf Linux, Netware und Windows Servern eingesetzt zu werden, nun folgen Komponenten:

  • Collaboration mit Teaming
  • Speicher-Management
  • Nutzer- und Rechteverwaltung
  • Clustering und Ausfallsicherung durch den Open Enterprise Server
  • automatisiertes IT Asset Management mit der „Zenworks“-Suite
  • E-Mail und Kalenderfunktionen mit Groupwise
  • eine Version von Open Office für Windows und Linux sowie
  • Suse Enterprise Desktop

Das Komplettpaket soll einer Microsoft Professional Desktop Plattform entsprechen, die auf Open Sharepoint Servern basiert, jedoch nur ein Drittel kosten – zumindest in der Anschaffung.

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Neu in dem Produkt-Bündel ist Teaming, eine Software, die dazu beitragen soll, die so genannten „Knowledge Worker“ ind virtuellen Teams zusammenzuführen und ihre Arbeit produktiv zu gestalten.

Der Wissensarbeiter, ein Begriff, den Peter Drucker bereits in den 50er Jahren erfand, gehöre zu den wertvollsten und teuersten Arbeitskräften in den Unternehmen, heißt es in einem Novell-Whitepaper. So sollte es zu den Prioritäten jedes Unternehmens gehören, deren Produktivität zu erhöhen. Schließlich kontrollierten diese Mitarbeiter die wichtigsten Teile jeglicher Produktion: den Geist, die Ideen, die Seele, die Gedanken.

Teams müssen effektiver arbeiten können

Allerdings kann man sich in der heutigen Arbeitswelt nichr mehr nur auf die Produktivität einzelner Mitarbeiter beschränken. Die Arbeitswelt kann auf die Zusammenarbeit insbesondere dieser Wissensarbeiter nicht verzichten.

Doch ein bloßer Austausch von Informationen per E-Mail oder Telefon unterstützt Teamarbeit nur unzureichend, da Abstimmungsprobleme und Verzögerungen auftreten. Nach einer aktuellen Umfrage von Novell in Deutschland gaben 250 Befragte an, dass Komponenten, die die Zusammenarbeit im Team steigern, für sie relevant sind.

Damit aber muss auch Novell sein Collaboration Tool „Groupwise“ um Team-Funktionen ergänzen. Laut den Marktforschern von IDC ist die Software rund 29 Millionen mal installiert. Das entspreche einem Anteil von 5 Prozent am weltweiten Markt für „Integrated Collaborative Environments“ (ICE).

weiter mit: Diese Funktionen sind gefordert

(ID:2013107)