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Diese Funktionen sind gefordert
Die Erweiterungen um „Social Collaboration“ bringen das Produkt „Teaming“, beziehungsweise „Teaming + Conferencing“ mit. Ein Fünftel der Befragten setzt bisher solche Hilfsmittel ein. Allerdings plant die Hälfte der Befragten den Einsatz innerhalb eines Jahres.
Dabei reichen die Überlegungen über Instant Messaging und Web-Konferenzen hinaus. 65 Prozent halten eine Wissensdatenbank für bedeutsam und 60 Prozent räumen einem teamfähigen Dokumenten-Management eine hohe Priorität ein.
Die produktivitätsteigernde Collaboration-Software von Novell setzt auf der ehemaligen Software von Sitescape auf. Das Unternehmen war von Novell im Februar dieses Jahres übernommen worden, kurz nachdem das Unternehmen sie dem Open-Source-Projekt ICEcore zur Verfügung gestellt hatte.
Mix aus Open Source und Novell-Eigentum
Laut Johan Rosius, Vice President Workgroup Sales bei Novell, sind deshalb die Teaming-Grundfunktionen nach wie vor Open Source (siehe aus Interview mit Johan Rosius: „E-Mail reicht nicht“. Novell habe diese jedoch mit Sicherheits- und Skalierungsfähigkeiten angereichert, sodass nun ein „Enterprise-Paket“ zur Verfügung stehe. Die Open Workgroup Suite, die vor allem auf Mittelstandskunden zielt, erlaube es den Unternehmen nun, ihren Mitarbeitern Unified Clients zur Verfügung zu stellen: Shared Applications, Kommunikationsmittel und virtuelle Arbeitsräume beispielsweise.
Die Suite funktioniert nicht nur mit verschiedenen Betriebssystemen, sondern auch mit unterschiedlichen Datenbanken: „MySQL“, „SQL Server“ von Microsoft und dem Oracle-Datanbank-Management-System. Das erlaubt einerseits, einen Ort für die Arbeit in einem Projekt einzurichten. Andererseits erleichtert es den Gruppenmitgliedern, ein Projekt weiterzuentwickeln beziehungsweise die Entwicklung zu verfolgen sowie Versionen und Zugänge zu verwalten. Eine Ablage-Struktur sowie Forum-, Kalender-, Aufgaben-, Milestone-, Foto-, Kunden- und Ideen-Folder erleichtern den Teams die Orientierung und Organisation.
Andererseits erlauben Datenbanken auch, Mitarbeiter-Profile zu hinterlegen, die weit über Name, Adresse und Telefonnummer hinausreichen können. Möglich ist es, Projekterfahrungen zu hinterlegen, Expertenstati, Rollen und weitere Erreichbarkeitsinformationen. So kann etwa, wenn ein Spezialist ausfällt, nach weiteren gesucht werden.
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