Fernwartung erschließt weiter Anwendungsszenarien

TeamViewer setzt auf Augmented Reality

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Andreas Donner

Mit TeamViewer Pilot kann der Support auch Nutzern mit Problemen im „Real Life“ weiterhelfen.
Mit TeamViewer Pilot kann der Support auch Nutzern mit Problemen im „Real Life“ weiterhelfen. (Bild: TeamViewer)

TeamViewer Pilot erweitert die Fernwartung auf Anwendungen außerhalb des digitalen Desktops: Per Augmented Reality (AR) können Nutzer bei Problemen in der analogen Welt Unterstützung anfordern. Die bisherige Fernsteuerung wird derweil performanter, sicherer und automatisierter.

Wer bislang noch ratlos vor streikenden Geräten und Maschinen kapitulierte, kann sich künftig besser als bisher aus der Ferne helfen lassen. Möglich wird das per TeamViewer Pilot und Smartphonekamera. Anwender streamen damit ihre Sicht der Dinge zu einem fachkundigen Supportmitarbeiter. Der kann seine Lösungsvorschläge visuell sowie räumlich in den Aufnahmen verdeutlichen und abgebildete Objekte beispielsweise mit Pfeilen markieren.

Neben Echtzeitstreams unterstützt die Lösung dabei auch Standbilder. Die akustische Kommunikationen findet per VoIP HD Audio statt.

Gesteigerte Performance

Zeitgleich zu dieser AR-Anwendung kündigt der Anbieter mit TeamViewer 14 auch ein neues Release seiner klassischen Fernzugriffslösung an. Die solle insbesondere bei niedrigen Bandbreiten deutlich performanter laufen als ihr Vorgänger.

Hierfür hat der Hersteller an verschiedenen Stellschrauben gedreht. So werde die Komprimierung übertragener Daten nun automatisch an die die jeweilige Verbindungsqualität angepasst. Überdies nutze TeamViewer 14 neueste Technologien zur Hardwarebeschleunigung und Verarbeitung rechenintensiver Aufgaben. Schließlich hat der Anbieter auch seine Serverarchitektur optimiert und verspricht schnellere Routing- und stabilere Remote-Verbindungen.

Nutzerfreundlichkeit sowie Sicherheit

IT-Administratoren können wiederkehrende Wartungsarbeiten ab Release 14 mit Remote-Skripten automatisieren. Benutzerdefinierte Felder und eine flexible Gerätegruppierung in der „Computer & Kontakte“-Liste ermöglichten zudem eine effiziente Inventarverwaltung.

Mit einem verbesserten Trusted Device Management will TeamViewer die Kontrollmöglichkeiten der Benutzer stärken. Die finale Version solle schließlich erzwingbare Sitzungsaufzeichnungen in macOS unterstützen.

Verfügbarkeit

Die finale Version von TeamViewer 14 wird am 13. November veröffentlicht. Für private Nutzer bleibt die Lösung kostenlos, für den geschäftlichen Einsatz kosten die Lizenzen ab 27,90 Euro pro Nutzer und Monat. TeamViewer Pilot soll als eigenständiges Programm erhältlich sein. Im Rahmen einer Testphase werden zunächst TeamViewer-Abonnenten das AR-Erlebnis mit eigenen Augen erleben können – so der Hersteller.

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