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Mittels DCBX werden die DCB-Fähigkeiten eines Peers abgefragt und Konfigurationsfehler aufgezeigt; Bild: Dr. Franz-Joachim Kauffels (Archiv: Vogel Business Media)
Die (R)Evolution der Rechenzentren; Teil 24

Techniken für konvergente Netze – Das DCB Capability Exchange Protocol (DCBX)

Die Gerätevielfalt im Rechenzentrum ist groß und Geräte verschiedener Hersteller können DCB-Spezifikationen in unterschiedlichem Maße erfüllen. Zudem wird nicht jedes Gerät im RZ überhaupt DCB beherrschen. Daher muss es einen Mechanismus geben, der die DCB-Fähigkeiten der Geräte automatisch abfragt und weitere Informationen zur Konfiguration ermittelt. Außerdem muss die Datenrate zwischen zwei Geräten durch eine Autonegotiation festgelegt werden. Genau dies ist die Aufgabe von DCBX.

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Konvergenz über Ethernet bedeutet eine echt priorisierte Behandlung der einzelnen Datenströme LAN, SAN und IPC; Bild: Dr. Franz-Joachim Kauffels (Archiv: Vogel Business Media)
Die (R)Evolution der Rechenzentren; Teil 25

Priority Grouping for DCB-Networks – Enhanced Transmission Selection (ETS)

Ein seit langem bekanntes Problem bei der Priorisierung in IEEE 802-Netzen sind die durch den Mechanismus erzeugten relativen Prioritäten. Eine auf diese Weise herbeigeführte „Quality of Service“ bei Gigabit- und 10-Gigabit-Ethernets ist Unsinn ist und bringt keinen Vorteil gegenüber einem in dieser Hinsicht ungesteuerten Netz. Wesentlich wirkungsvoller ist dagegen die mit den DCB-Protokollen eingeführte differenzierte Priorisierung. Um sie nutzen zu können, muss allerdings eine Vorklassifizierung des Gesamtverkehrs vorgenommen werden. Das macht man mit ETS.

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