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Lenovo ThinkEdge SE450 Starker Server für den Netzwerkrand

Von Klaus Länger

Mit dem ThinkEdge SE450 bringt Lenovo einen robusten Single-Xeon-Server für anspruchsvolle Workloads auf den Markt. Er ist dafür ausgelegt, auch unter schwierigen Umweltbedingungen eine hohe CPU- und GPU-Leistung zu liefern.

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Der Lenovo ThinkEdge SE450 bietet Platz für bis zu vier GPU-Karten. So kann der Intel-Xeon-Server auch für KI-Workloads am Netzwerkrand verwendet werden, etwa für die Fertigungssteuerung.
Der Lenovo ThinkEdge SE450 bietet Platz für bis zu vier GPU-Karten. So kann der Intel-Xeon-Server auch für KI-Workloads am Netzwerkrand verwendet werden, etwa für die Fertigungssteuerung.
(Bild: Lenovo)

Der neue ThinkEdge SE450 ist von Lenovo das leistungsstärkste Modell unter den speziellen Edge-Computern des Herstellers. Die Modellpalette setzte sich bislang aus den fünf ThinkEdge-Rechnern zusammen: Dem kompakten SE30 für Edge-IoT-Anwendungen, dem Gateway SE50, dem Nvidia-Jetson-Gerät SE70 sowie dem Server SE350. Der ThinkEdge SE450 rundet das Portfolio nach oben ab.

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„Mit dem ThinkEdge SE450 Server und in Zusammenarbeit mit unserem großen Partnernetzwerk löst Lenovo das Versprechen von KI am Netzwerkrand ein, egal ob es darum geht, die Vernetzung in intelligenten Städten zu ermöglichen, um Verkehrsunfälle zu erkennen und darauf reagieren zu können, oder um die Anforderungen an eine vorausschauende Wartung in der Fertigung zu erfüllen“, erklärt Charles Ferland, Vice President und General Manager, Edge Computing and Communication Service Providers bei Lenovo zu dem neuen Edge-Produkt.

Der kompakte Server mit zwei Höheneinheiten und redundanten Netzteilen ist für harte Umweltbedingungen ausgelegt, wie für den Einsatz in höheren Umgebungstemperaturen oder bei Staub-, Stoß- sowie Vibrationsbelastungen. Laut dem Hersteller kann der SE450 im Dauerbetrieb bei Temperaturen zwischen 5 und 55 Grad Celsius. Großformatige Lüfter soll dafür sorgen, dass der ThinkEdge SE450 sehr leise arbeitet, beispielsweise wenn er als Server für KI-Auswertungen von Kundenbewegungen im Einzelhandel eingesetzt wird.

Als Prozessor nutzt der Hersteller eine Intel Xeon Platinum der Ice-Lake-SP-Generation mit bis zu 36 Cores. Das Mainboard fasst bis zu ein TB RAM und maximal zwei Optane-PM-Module der Serie 200. Sechs 2,5-Zoll-Einschübe mit NVMe-Unterstützung stehen für HDDs oder SSDs bereit. Für eine höhere Zuverlässigkeit dienen zwei M.2-SSDs im RAID-1-Verbund als Bootlaufwerk.

Nvidia-GPUs für KI-Anwendungen

Der ES450 ist eines der ersten Nvidia-zertifizierten Edge-Systeme mit Platz für leistungsstarke GPUs: Vier PCIe-4.0-Steckplätze können zwei doppelt oder vier einfach breite GPU-Karten aufnehmen, etwa für KI-Workloads im industriellen Umfeld. Zudem hat Intel den Server für Select Solution für vRAN verifiziert.

Für Einsatzgebiete ohne schnelles, kabelgebundenes Netzwerk kann der SE450 zusätzlich mit WLAN- oder Mobilfunkmodul ausgerüstet werden. Da an Edge-Standorten oft kein geschultes Wartungspersonal bereitsteht, wird der ThinkEdge SE450 aus der Ferne mithilfe der „Lenovo Open Cloud Automation“ in Betrieb genommen und gewartet. Der Edge-Server ist auch als Service über das Programm TruScale verfügbar.

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