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Logistikbranche treibt IoT-Netzausbau in Deutschland Sigfox meldet 85 Prozent Abdeckung

| Autor / Redakteur: M.A. Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Das Netz des IoT-Dienstleisters Sigfox deckt mittlerweile 85 Prozent der Fläche Deutschlands ab. Die restlichen 15 Prozent können Anwender selbst per Gateway schließen.

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Mitarbeiter der ausführenden Firma Constructel installieren die Sigfox-Basisstation an der Brauneck Bergbahn in Lenggries (von links: Ricardo Mouta und Luís Magalhães).
Mitarbeiter der ausführenden Firma Constructel installieren die Sigfox-Basisstation an der Brauneck Bergbahn in Lenggries (von links: Ricardo Mouta und Luís Magalhães).
(Bild: © Wiebke Falz)

Von der ersten Basis bis zur 85-prozentigen Versorgung in der Fläche hat Sigfox zweieinhalb Jahre gebraucht. Wie der Anbieter erst jetzt berichtet, wurde diese Abdeckung bereits am 15. August erreicht – mit einer an der Brauneck Bergbahn in Lenggries errichteten Basisstation.

Getrieben wurde der Ausbau laut Sigfox einerseits von einer großen Nachfrage des Logistiksegments. Im Vergleich zu 3G/4G/5G-Mobilfunknetzen lasse sich die Sigfox-Technik zudem kostengünstiger implementieren: Eine Basisstation verwalte bis zu einer Million Geräte, die Reichweiten betragen zwischen drei und fünf Kilometer in urbanen Regionen und bis zu 50 Kilometer im ländlichen Gebiet. Zudem ergänzt Sigfox seine Netze auch per Satellit.

Aktuell ist das Sigfox-Netz in 65 Ländern verfügbar und deckt fünf Millionen Quadratkilometer ab. Das entspräche einem Drittel der weltweiten Landfläche; Sigfox will damit eine Milliarde Menschen bedienen können.

Wo das Netz nicht verfügbar ist, können Anwender selbst nachhelfen. Mit der Sigfox Access Station Micro könnten Kunden in Eigenregie einen Umkreis von rund vier Kilometern mit Sigfox versorgen.

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