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Preview: Microsoft SQL Server 2022 in der Praxis Schritt für Schritt: Datenbankserver installieren und verwalten

Von Thomas Joos

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Mit SQL Server 2022 stellt Microsoft den Nachfolger von SQL Server 2019 als erste Preview zur Verfügung. Wir zeigen in diesem Beitrag die Installation und Verbindung mit dem SQL Server Management Studio.

Unser Beitrag erläutert, wie der Nachfolger von SQL Server 2019 installiert und mit dem SQL Server Management Studio verbunden wird.
Unser Beitrag erläutert, wie der Nachfolger von SQL Server 2019 installiert und mit dem SQL Server Management Studio verbunden wird.
(Bild: tippapatt - stock.adobe.com)

SQL Server 2022 hat die Entwicklungsnummer 16.0, SQL Server 2019 hat die Nummer 15.0. Dadurch lassen sich Installationen verschiedenen Versionen parallel besser unterscheiden. Microsoft stellt die Installationsdateien von SQL Server 2022 kostenlos zur Verfügung. Auf der Seite „Einführung zu SQL Server 2022“ kann mit „Jetzt testen“ die Preview nach der Registrierung heruntergeladen werden. Als Basisbetriebssystem für SQL Server 2022 bietet sich Windows Server 2022 an.

Installationsdateien von SQL Server 2022 herunterladen

Nach der Registrierung lassen sich die Installationsdateien mit „Medien herunterladen“ auf den Rechner bringen. Dadurch können alle Einstellungen, die für die Installation notwendig sind, gezielter gesteuert werden. Beim Download der Installationsdateien besteht die Auswahl, eine ISO-Datei oder eine CAB-Datei herunterzuladen. Auch die Sprache des Datenbankservers kann ausgewählt werden. Im Anschluss erfolgt der Download der etwa 1.3 Gigabyte großen Installationsdateien. Wenn der Download abgeschlossen ist, zeigt der Assistent das an. An dieser Stelle lässt sich zudem der Ordner mit den Installationsdateien öffnen.

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Starten der Installation von SQL Server 2022: das SQL Server 2022-Installationscenter

Wenn die Installationsdateien heruntergeladen sind, kann die Installation von SQL Server 2022 auf dem gleichen Weg wie bei SQL Server 2019 gestartet werden. Durch Auswahl von „setup.exe“ startet das SQL Server 2022-Installationscenter.

Mit „Installation“ wechselt das Center in den Installationsbereich. Hier kann mit „Neue eigenständige SQL-Server-Installation oder Hinzufügen von Funktionen zu einer vorhandenen Installation“ die eigentliche Installation von SQL Server 2022 gestartet werden. Nach dem Start der Installation überprüft der Assistent zunächst, ob die Installationsregeln erfüllt werden. Das ist ähnlich zu den Vorgängerversionen. Die Warnung der Windows-Firewall lassen sich ignorieren. Hier ist es nach der Installation lediglich notwendig, die verwendeten Ports für SQL-Server manuell in der Windows-Firewall freizugeben.

Wenn alle Regeln erfüllt sind, kann auf der nächsten Seite ausgewählt werden, welche Komponenten von SQL Server 2022 der Assistent auf dem Server installieren soll. Hier stehen alle Funktionen von SQL Server 2022 bereit, die in der aktuellen Version verfügbar sind. Für das Testen der Datenbankfunktionen reicht es aus, die Option „Datenbank-Engine-Dienste“ auszuwählen.

Datenbank-Engine: Instanzen konfigurieren

Im Rahmen der Installation erfolgt auf der Seite „Instanzkonfiguration“ die Anpassung der verschiedenen Instanzen. Entweder kann hier die Standardinstanz „MSSQLSERVER“ oder durch die Installation mehrerer Instanzen die Verwendung eigener Namen für die Instanz zum Einsatz kommen. Hier sind auch die Verzeichnisse für die Programmdateien zu finden. SQL Server 2022 verwendet die interne Nummer 16, während SQL Server 2019 mit Version 15 arbeitet.

Dienstkonten definieren

Im Laufe der Installation müssen auch die Dienstkonten der einzelnen Dienste konfiguriert werden. Hier funktioniert SQL Server 2022 ebenfalls noch wie die Vorgänger. Für die einzelnen Dienste in SQL Server 2022 können Systemdienste definiert werden, inklusive deren Konten. Sinnvoll kann es sein, die Option „SQL Server-Datenbank-Engine-Dienst Berechtigung zum Ausführen von Volumewartungstasks gewähren“ zu aktivieren.

Datenbank-Engine-Konfiguration anpassen

Auf der Seite „Datenbank-Engine-Konfiguration“ sind auf den verschiedenen Registerkarten wichtige Einstellungen verfügbar. Neben der Konfiguration des Servers und der Datenverzeichnisse wird hier auch die Zuweisung der CPU-Kerne über „MaxDOP“ gesteuert.

Abhängig von den ausgewählten Funktionen für die Installation von SQL Server 2022 kann im Rahmen der Installation auch die SQL Server Extension for Azure konfiguriert werden. Hier lässt sich der Datenbankserver gleich an Azure anbinden. Kommen auch noch die Analysis Services zum Einsatz, können diese hier ebenfalls konfiguriert werden. Vor allem der Administrator für die Analysis Services und das Festlegen des Servermodus finden im Rahmen der Installation statt. Das gilt auch für die Integration Services. Der Port für den Knoten und die Zertifikate lassen sich im Rahmen der Installation steuern. Sobald die Installation abgeschlossen ist, steht der Server zur Verfügung und kann mit dem SQL Server Management Studio verwaltet werden.

Verbindungsaufbau zu SQL Server 2022 mit dem SQL Server Management Studio

Die Verwaltung von SQL Server 2022 erfolgt mit dem SQL Server Management Studio, wobei entweder die aktuellste Version 18.x oder gleich Version 19 zum Einsatz kommen sollte. Wenn eine neue Version für das SQL Server Management Studio vorliegt, zeigt das Studio ein Informationsfenster an und ermöglicht die direkte Aktualisierung zur neuen Version. Auf der Downloadseite des SQL Server Management Studios stehen auch die Vorschauversionen der Verwaltungs-Software zur Verfügung. Diese eignen sich auch für die Verwaltung von SQL Server 2022.

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Sobald eine Verbindung zu SQL Server 2022 aufgebaut wurde, lassen sich die Einstellungen des Datenbankservers anzeigen. In den Eigenschaften sind auch die Versionen der Komponenten sowie die Entwicklungsnummer 16 für SQL Server 2022 zu sehen.

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