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SMB- und MS-RPC-Abfragen aus der Linux-Kommandozeile
rpcclient als Werkzeug für die Active-Directory-Absicherung nutzen

Von Thomas Joos 9 min Lesedauer

Das Kommandozeilen-Tool rpcclient stammt aus der Samba-Suite und greift über MS-RPC auf Windows-Systeme zu. Der Funktionsumfang reicht von der Inventur von Domänenkonten über Freigaben und Privilegien bis zu Schreiboperationen auf SAM und LSA. Pentester, Auditoren und Administratoren können damit auch Active-Directory-Umgebungen analysieren.

Das ursprünglich für Funktionsprüfungen von MS-RPC-Implementierungen in Samba konzipierte Tool rpcclient wanderte im Laufe der Jahre fest in das Standard-Toolkit von IT-Sicherheitsteams und ist dort noch heute State of the Art.(Bild: ©  Edwards - stock.adobe.com)
Das ursprünglich für Funktionsprüfungen von MS-RPC-Implementierungen in Samba konzipierte Tool rpcclient wanderte im Laufe der Jahre fest in das Standard-Toolkit von IT-Sicherheitsteams und ist dort noch heute State of the Art.
(Bild: © Edwards - stock.adobe.com)

Ursprünglich diente rpcclient der Funktionsprüfung der Samba-Implementierung von MS-RPC und wanderte im Laufe der Jahre fest in das Standard-Toolkit von Red Teams und IT-Sicherheitsabteilungen. Aus einer Linux-Umgebung heraus liefert das Tool den direkten Zugriff auf SAM, LSA, NETLOGON, SRVSVC, SPOOLSS und weitere Pipes ohne Umweg über grafische Werkzeuge. Der folgende Text zeigt die praktische Bedienung anhand konkreter Aufrufe gegen einen Domänencontroller und ordnet die Befehle nach Anwendungsfall.

Verbindungsaufbau und Bindungs-Strings

Der Aufruf verlangt eine Anmeldung und einen Bindungs-String oder einen Hostnamen. Das übliche Muster lautet
rpcclient -U DOMAIN/Administrator%Passwort 192.168.1.10