Remote Background Management für Managed Service Provider

Remoteverwaltung im Hintergrund

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Peter Schmitz

Mit dem Remote Background Management sollen MSPs Netzwerkprobleme finden und beheben können, bevor ihre Kunden merken, dass etwas nicht funktioniert.
Mit dem Remote Background Management sollen MSPs Netzwerkprobleme finden und beheben können, bevor ihre Kunden merken, dass etwas nicht funktioniert. (Bild: GFI Software)

Das Remote Background Management ist eine neue Funktion der Max-Remote-Management-Plattform von GFI Software. Damit sollen Managed Service Provider (MSP) Netzwerke aus der Ferne warten können, ohne Kunden in ihrer Arbeit zu beeinträchtigen.

Teil der Remote-Background-Management-Lösung ist die „Remote Command Line“. Mit dieser über das GFI Max Remote Management Dashboard verfügbaren Funktion sollen IT-Administratoren das Netzwerk ihrer Kunden über eine einheitliche Benutzeroberfläche prüfen können.

Laut einer Studie von GFI Software sind 98 Prozent der befragten MSPs der Meinung, eine Remote-Command-Line-Funktion würde den Service für ihre Kunden spürbar verbessern. Fast die Hälfte (45 Prozent) der Studienteilnehmer gab an, eine solche Funktion bringe zahlreiche Vorteile. Konkret glauben sie, ein derartiges Tool steigere die Effizienz (64 Prozent), vermeide mögliche IT-Vorfälle (58 Prozent) und reduziere den Zeitaufwand, den man sonst für Anreisen zu Kunden benötigt (44 Prozent).

In Kürze möchte GFI Software weitere Remote-Management-Funktionen hinzufügen. Sie sollen MSPs eine bessere Kontrolle über die einzelnen Prozesse und Services bei Kunden ermöglichen. Darüber hinaus würden sie so die Möglichkeit erhalten, auftretende IT-Probleme sofort zu beheben.

Mit der neuen Funktion „Remote Process Management“ als Teil der GFI-Max-Remote-Management-Lösung würden IT-Administratoren die auf einem Gerät laufenden Prozesse überblicken können. Gleichzeitig wäre es möglich, Prozesse nach verschiedenen Kriterien zu sortieren, etwa nach dem Namen, der CPU und dem benutzten Speicherplatz. Administratoren könnten problematische Prozesse identifizieren und von dem GFI Max Remote Management Dashboard entfernen.

Der gleiche Funktionsumfang werde auch für Services auf dem Betriebssystem Windows zur Verfügung stehen. Damit ließe sich der Status von MSP-Dienstleistungen auf dem jeweiligen Gerät prüfen und bei Bedarf über das Dashboard starten oder stoppen.

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