Europäische Investitionsbank setzt auf Extreme Networks

Netzwerkinfrastruktur optimiert Performance und Effizienz

| Autor / Redakteur: Kamal Ismail / Andreas Donner

Die Europäische Investitionsbank setzt bei ihrer Netzwerkinfrastruktur und dem zugehörigen Management und Monitoring voll auf Extreme Networks.
Die Europäische Investitionsbank setzt bei ihrer Netzwerkinfrastruktur und dem zugehörigen Management und Monitoring voll auf Extreme Networks. (Bild: Extreme Networks)

Im dynamischen Finanzmarkt von heute ist die permanente Verfügbarkeit sicherer und leistungsfähiger LAN- und WLAN-Netzwerke geschäftsentscheidend. Denn sie bilden eine wichtige Voraussetzung für effiziente Betriebsabläufe und Kundenzufriedenheit – besonders, wenn Finanzinstitute über verschiedene Standorte verfügen und diese entsprechend anbinden müssen.

Die etwa die 1958 gegründete Europäische Investitionsbank (EIB) wickelt als Bank der Europäischen Union etwa 90 Prozent ihrer Aktivitäten im gesamten EU-Raum ab und trägt mit eigenen Kapitalmitteln zu einer ausgewogenen und reibungslosen Entwicklung des Binnenmarktes im Interesse der Union bei. Sie agiert zudem auch außerhalb der EU als globaler Investor.

Als weltweit größter multilateraler Anleiheemittent und Darlehensgeber für nachhaltige Investitionsprojekte ist die EIB dementsprechend von der effizienten Vernetzung sämtlicher Außenstellen untereinander und mit der Zentrale abhängig. Angesichts des steigenden Umfangs der Investitionen auf dem Kontinent hatten die Verantwortlichen der Bank zudem frühzeitig erkannt, dass sie sich auf ein erhebliches Anwachsen der Mitarbeiterzahl einstellen mussten.

Die EIB ist bereits seit 1997 Partner und Kunde von Extreme Networks und war 2004 das erste Unternehmen, das die Sicherheits- und Automatisierungstechnologie des Netzwerkspezialisten einführte. Im Laufe der 20-jährigen Partnerschaft der beiden Unternehmen hat die Bank zudem zahlreiche Netzwerklösungen für die steigende Zahl ihrer heute 4.000 öffentlichen und privaten Netzwerknutzer sowie für die von ihnen verwendeten etwa 16.000 Endgeräte von Extreme bezogen. Als es darum ging, nicht nur die weltweit mehr als 40 Niederlassungen der Bank, sondern auch ihre zahlreichen Büros in Europa sowie zwei im Aufbau befindliche Campus-Standorte in Luxemburg mithilfe eines stabilen und skalierbaren Netzwerks anzubinden, erarbeitete die EIB gemeinsam mit Extreme Networks eine maßgeschneiderte Lösung.

Software-gestützte End-to-End Lösung

So entschied sich das Finanzinstitut für eine Software-gestützte End-to-End Netzwerklösung. Die sichere, hochverfügbare und einfach zu verwaltende Netzwerktechnologie soll das kontinuierliche Wachstum der EIB unterstützen und die entscheidende Grundlage dafür bilden, dass die Bank ihre Geschäftsaktivitäten weltweit effektiv managen und ausbauen kann.

Mithilfe einer neuen Generation von Gigabit-Ethernet und High-Density-WLAN Lösungen, ist die IT-Abteilung der Investitionsbank in der Lage, die gesamte Netzwerkinfrastruktur über eine zentrale Managementlösung zu verwalten. Damit kann die EIB ihre IT- und Betriebskosten deutlich senken, die Sicherheit verbessern und eine nahtlose Benutzererfahrung schaffen. Die Lösung ist zudem einfach skalierbar, wenn die Anzahl der Mitarbeiter und Geräte weiter wächst.

Alle eingesetzten Komponenten werden durch die zentrale Management Plattform ExtremeManagement Center gesteuert. Die Bank hat in den vergangenen Jahren ihr Personal um von etwa 2000 auf rund 4000 Mitarbeiter verdoppelt und die Zahl der eingesetzten Endgeräte stieg von circa 4.000 auf etwa 16.000. Die Anzahl an Bürogebäuden hat sich in den vergangen 5 Jahren ebenfalls verdoppelt.

Durch den Einsatz der skalierbaren zentralen Management Plattform konnte die Bank konstante Betriebskosten und eine gleichbleibende Größe des Netzwerkteams gewährleisten. Neue Gebäudekomplexe können mithilfe des Einsatzes der Network-Access-Control-Lösung (NAC) und die dadurch ermöglichte automatische Zuweisung von Nutzerprofilen sehr schnell und automatisiert ein- und angebunden werden. Manuelle Prozesse im Netzwerkmanagement werden auf ein Minimum reduziert, was auch die Netzwerksicherheit erhöht. Der gesamte Netzwerkbetrieb der EIB (sechs Bürogebäude, zwei Rechenzentren, über 40 Auslandsbüros, 24/7 Interventionen mit einer Stunde Response- und zwei Stunden Resolution-Time) wird mit nur zwei Mitarbeitern aufrechterhalten.

Zum Einsatz kommen bei der EIB neben den Gigabit Ethernet Stackable Edge Switches der C-Serie und den Flow-basierten Switches der K-Serie auch die für Voice und Video geeigneten und speziell für Campus-Umgebungen entwickelten Switches der S-Serie von Extreme Networks. Zudem setzt das Finanzinstitut auf die Wireless-Controller und auf 450+ WLAN Access Points der Serien 37xx, 38xx und 39xx des Netzwerkanbieters.

Die Lösungen der EIB im Überblick

Einsatz des gesamten Portfolios für eine End-to-End Lösung: Die Kombination von ExtremeMangagement, ExtremeControl, ExtremeAnalytics, verschiedenen Komponenten der ExtremeSwitching-Serie sowie ExtremeWireless stellt einen unterbrechungsfreien, einheitlichen Service über alle Niederlassungen der EIB hinweg sicher.

Skalierbares Wachstum: Mit der zentralen Management Plattform ist die Netzwerkzugangskontrolle über alle Niederlassungen hinweg möglich. Das sorgt für eine optimale Anwendererfahrung und senkt den Zeitaufwand sowie die Betriebskosten. Das zentrale Management hat zudem ermöglicht, dass dasselbe IT-Team die wachsende Zahl der Niederlassungen und die mittlerweile vierfache Zahl an Geräten betreuen kann.

Personalisierter Netzwerkzugriff: Mithilfe der Monitoring-Lösung erhält das IT-Personal, abhängig vom jeweiligen Profil und Zuständigkeitsbereich, einen personalisierten Zugriff auf Netzwerk-Services und -Applikationen.

Sicheres und transparentes Netzwerk: Die Analyse-Lösung sorgt für Transparenz und Einsicht auf Applikationsebene. So kann die EIB die Performance über das gesamte physische und virtuelle Netzwerk verfolgen und Informationen für den Bereich Business Intelligence sowie für schnelle Problemlösungen gewinnen. Im Zuge der verbesserten Sicherheit, über die drahtgebundene und drahtlose Infrastruktur hinweg, sind getrennte Netzwerke für Mitarbeiter und Besucher geschaffen worden. Gleichzeitig wurde die Transparenz verbessert, um Bedrohungen frühzeitig erkennen und identifizieren zu können.

Extreme Networks hat die gesamte Lösung entwickelt und implementiert und verwaltet diese auch in Eigenregie. Der Netzwerkanbieter stellt Mitarbeiter für den täglichen Support vor Ort, und das EIB-Team hat direkten Zugang zu den Führungskräften im jeweiligen Land. Diese enge Zusammenarbeit sorgt dafür, dass die EIB stets die neueste Technologie nutzen und damit von leistungsfähigen Netzwerkinfrastrukturlösungen profitieren kann. Unter anderem haben es die eingesetzten Lösungen der Bank ermöglicht, ihr Netzwerk zu skalieren, um den steigenden Anforderungen zu genügen, die für sie durch eine Unzahl neuer angeschlossener IoT-Geräte wie etwa Kameras, Tablets, Smartphones und Eingangssensoren in einer sicheren und effizienten physischen Campus-Infrastruktur entstehen.

Kamal Ismail.
Kamal Ismail. (Bild: Extreme Networks)

So zieht denn auch Rujoiu Razvan, Leiter des Geschäftsbereichs Rechenzentren und Network Services bei der European Investment Bank, ein positives Fazit der Geschäftsbeziehung: „Einer der größten Vorteile unserer langjährigen Beziehung ist die Tatsache, dass sich Extreme Networks als vertrauenswürdiger Geschäftspartner bewährt hat. Zudem wird das Lösungsdesign das Management von Extreme Networks selbst durchgeführt. Dieser Service stellt sicher, dass die Lösung kontinuierlich optimiert, die Effizienz gesteigert, Risiken reduziert und der höchste Qualitätsstandard für die EIB realisiert werden“.

Über den Autor

Kamal Ismail ist Country Manager bei Extreme Networks in Luxemburg.

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