Sieben Regeln für nachhaltigen Erfolg im Online-Business

Monitoring: Schlüsselfaktor für den Erfolg

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Monitis zufolge ist flexibles All-in-one-Monitoring ist für den Erfolg von Online-Unternehmen unerlässlich. Alle Informationen sollten auf einer Oberfläche zusammengeführt werden.
Monitis zufolge ist flexibles All-in-one-Monitoring ist für den Erfolg von Online-Unternehmen unerlässlich. Alle Informationen sollten auf einer Oberfläche zusammengeführt werden. (Bild: Monitis)

Der Monitoring-Spezialist Monitis hat sieben Regeln zusammengestellt, die Web-Unternehmen dabei helfen sollen, langfristig erfolgreich zu bleiben. Die Empfehlungen basieren auf den von Monitis regelmäßig durchgeführten Omrex-Reviews.

Die Omrex-Reviews (Online Monitis Retailer Excellence Reviews) messen das Benutzererlebnis auf führenden Online-Shops während Traffic-Hochphasen, wie etwa dem Weihnachtsgeschäft. Einige der Tipps erscheinen auf den ersten Blick offensichtlich – Monitis zufolge zeigt die Erfahrung jedoch, dass viele Online-Unternehmen diese Basics nicht konsequent umsetzen.

1. Auf die Kernmärkte fokussieren

Monitoring erzeugt meist eine große Datenmenge, deren Auswertung manche Unternehmen vor große Probleme stellt. Selbstverständlich sind manche Informationen wichtiger als andere. Das Monitoring und die darauf aufbauenden Aktivitäten sollten sich daher in erster Linie auf die wichtigsten Bereiche und Märkte konzentrieren, um die verfügbaren Ressourcen optimal zu nutzen und das Unternehmen nicht unnötig zu belasten.

2. Saisonale Besonderheiten berücksichtigen

Es ist wichtig, bestimmte saisonale Anpassungen zu berücksichtigen, denn diese können sich je nach Branche und Markt unterscheiden. Letzteres sollte auch das Tracking der Sales-Vorbereitungen und die damit verbundenen Anforderungen an die jeweilige Website umfassen. So ist beispielsweise die Osterzeit für Schokoladen-Shops in europäischen Ländern mit einem hohen Anteil christlicher Bevölkerung eine sehr wichtige Phase, während dies gleichzeitig in asiatischen Ländern ganz anders aussehen kann.

3. Monitoring innerhalb der Zielmärkte

Letztlich dient Monitoring dem Zweck, das Benutzererlebnis zu verbessern. Es ist daher wichtig, Daten immer von Quellen zu erheben, die sich direkt in den jeweiligen Zielmärkten befinden. Ein Monitoring von außerhalb dieser Märkte kann eine Option sein, um Ausfälle und Störungen abzufangen. Hier besteht jedoch immer die Gefahr, dass die Ergebnisse irreführend sind.

4. All-in-one-Lösungen bevorzugen

Die Online-Verfügbarkeit und das Web-Erlebnis hängen von einer Vielzahl von Faktoren sowie unterschiedlichen Perspektiven und Blickwinkeln ab. Dementsprechend ist es sinnvoll, verschiedene Monitoring-Typen etwa für HTTP, DNS, PING usw. aufzusetzen. Unternehmen sammeln dadurch die notwendigen Daten, um ihre Geschäftsinteressen wirksam abzusichern. Noch schneller und besser zahlt sich ein solch umfassender Monitoring-Ansatz aus, wenn alle gesammelten Daten gemeinsam auf einem zentralen Dashboard angezeigt werden können. Der Anwender hat dadurch einen vollständigen Überblick und kann schnell zuverlässige Entscheidungen treffen.

5. Die richtigen Schlussfolgerungen ziehen

Auch wenn die gesammelten Daten auf den ersten Blick sehr eindeutig erscheinen, ist es wichtig, keine zu voreiligen Schlüsse daraus zu ziehen. Ein Beispiel: Wenn ein HTTP-Monitor außergewöhnliche Spitzen anzeigt, deutet dies offensichtlich darauf hin, dass die Antwortzeit länger als gewöhnlich ist. Die genaue Ursache dieser Problematik kann aber sehr unterschiedlich sein. Sie könnte von einem DNS-Problem wie der Auflösung der Website herrühren oder von einem Angriff auf die Top-Level-Domain. Es könnte sich allerdings auch einfach um erhöhten Webtraffic beim Hoster oder ein Update der Website handeln. All diese Möglichkeiten verlangen jeweils nach einer unterschiedlichen Lösung, die von der genauen Ursache abhängt: Im ersten Schritt gilt es also, diese Ursache zu identifizieren.

6. Mit dem Top-Down-Ansatz arbeiten

Ein zweckmäßiger Ansatz sollte auf dem Top-Down-Prinzip basieren und mit dem Uptime-Monitoring starten. Über Punkte wie Full-Page-Load- und Transaktionsmonitoring arbeitet man sich anschließend in die Bereiche Server, Last-Tests und Penetrations-Tests vor. In dieser Vorgehensweise spiegelt sich ein logischer Weg vom Start bis zum Ziel wider. Schwachstellen werden genau lokalisiert, sodass die tatsächliche Ursache für ein Problem genauer und einfacher identifiziert werden kann.

7. Redundanz schaffen

Für alle wichtigen Systeme sollte Ersatz vorgehalten werden, der bei Bedarf ohne großen Aufwand eingesetzt werden kann. Besonders dann, wenn es um Website-Content oder Software geht, ist es in vielen Fällen deutlich sinnvoller, ein Backup einzuspielen, anstatt alles neu einrichten zu müssen. Neben der Durchführung regelmäßiger Backups sollten Online-Unternehmen auch darauf achten, mehrere Content Delivery Networks zur Verfügung zu haben. So gibt es Ausweichmöglichkeiten, wenn Ausfälle auftreten.

„Flexibles All-in-one-Monitoring ist ein Schlüsselfaktor für den Erfolg von Online-Unternehmen“, kommentiert Mikayel Vardanyan, Director of Operations bei Monitis. „Wir waren schon immer der Überzeugung, dass eine Monitoring-Lösung dazu beitragen sollte, das Geschäftsmodell des Anwenders zu schützen. Um dies zu erreichen, sollten alle Informationen auf einer Oberfläche zusammengeführt werden.“

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