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AVM launcht Fritzbox 5690 Pro und Fritzbox 7690 Marktstart im Juni: neue Fritzboxen mit Wi-Fi 7

Von Bernhard Lück 2 min Lesedauer

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Im Juni launcht AVM zwei neue Topmodelle: Die Fritzbox 5690 Pro mit integrierten Modems für Glasfaser und DSL sowie die Fritzbox 7690 für den DSL-Anschluss. Beide Router unterstützen Wi-Fi 7, der Einsatz im 6-GHz-Band ist jedoch nur mit der Fritzbox 5690 Pro möglich.

Die Fritzbox 7690 ist eines der beiden neuen Spitzenmodelle von AVM.(Bild:  AVM)
Die Fritzbox 7690 ist eines der beiden neuen Spitzenmodelle von AVM.
(Bild: AVM)

Das neue AVM-Flaggschiff Fritzbox 5690 Pro ist laut Hersteller perfekt für einen Umstieg von der Kupferleitung zur Glasfaser geeignet. Bei Glasfaser seien Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 2,5 GBit/s, am DSL-Anschluss bis zu 300 MBit/s möglich. Der Router unterstützt Wi-Fi 6, 6E und 7 und kann in den Frequenzbändern 2,4 GHz, 5 GHz und 6 GHz funken. So sei über die insgesamt zwölf Antennen eine maximale Datenrate von 18,5 GBit/s möglich.

Für die kabelgebundene Vernetzung stehen ein 2,5-GBit/s-LAN/WAN-Port sowie vier 1-GBit/s-LAN-Ports zur Verfügung. Die Unterstützung von Zigbee, DECT ULE und künftig auch Matter mache die Integration vieler Geräte anderer Hersteller ins Smarthome möglich. Darüber hinaus sei die VPN-Performance im Vergleich zu den Vorgängermodellen besser: VPN-Verbindungen über IPsec sind AVM zufolge rund doppelt so schnell, während bei WireGuard eine Steigerung von bis zu 20 Prozent erzielt werden könne.

Die Fritzbox 7690 ist mit Geschwindigkeiten von bis zu 300 MBit/s AVMs neues Spitzenmodell in Sachen DSL. Der Router gehört zur WLAN-Generation Wi-Fi 7 und funkt in den Frequenzbändern 2,4 GHz und 5 GHz. Wi-Fi 6E wird laut Datenblatt nicht unterstützt. Die lizenzfreien Frequenzbänder zwischen 5,9 und 7,1 GHz können demnach nicht genutzt werden. Dennoch sei dank der 4x4-Ausstattung über acht Antennen eine maximale WLAN-Übertragungsrate von bis zu 7,2 GBit/s möglich – doppelt so viel wie beim Vorgängermodell.

Zur weiteren Ausstattung gehören zwei 2,5-GBit/s-LAN-Ports, von denen einer auch als WAN-Port, z.B. für den Anschluss an ein Glasfasermodem, genutzt werden kann, sowie zwei 1-GBit/s-LAN-Ports. Wie bei der Fritzbox 5690 Pro habe AVM auch bei der Fritzbox 7690 die VPN-Performance im Vergleich zum Vorgängermodell verbessert: Mit WireGuard seien die VPN-Verbindungen sechsmal, bei IPsec rund dreimal schneller. Für Smarthome-Anwendungen unterstützt die Fritzbox 7690, wie die Fritzbox 5690 Pro auch, Zigbee, DECT ULE und zukünftig Matter.

Die Fritzbox 7690 ist bereits erhältlich, die Fritzbox 5690 Pro soll noch im Juni verfügbar sein.

Dass AVM der Fritzbox 5690 Pro nur einen 2,5-GBit/s-LAN-Port spendiert ist ebenso bedauerlich, wie die Tatsache, dass die Fritzbox 7690 kein Wi-Fi 6E kann und damit der aktuell noch kaum beanspruchte Bereich im 6-GHz-Band mit der 7690 nicht zur Verfügung steht.

Bleibt abzuwarten, ob AVM hier mit weiteren Modellen nachbessert. Auch ein Repeater mit Wi-Fi-6E-Fähigkeiten fehlt aktuell im AVM-Portfolio.

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