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Divide and Rule: Was ist eigentlich in einem Provider-Netz los?

Managed Carrier Ethernet Services – Grundlagen und Voraussetzungen

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Grundvoraussetzungen Demarkation und OAM

Unternehmen sollten sich für Anbieter entschieden, die verschiedene Service Level Agreements (SLAs, Dienstgütevereinbarungen) für ihre Ethernet-Dienste anbieten und deren Einhaltung garantieren können. Die Betreiber benötigen hierfür, genauso wie bei einem traditionellen TK-Dienst, eine zuverlässige Möglichkeit zur Bereitstellung, Überwachung und Pflege ihrer Angebote.

Eine grundlegende Voraussetzung hierfür ist die eindeutige Trennung („Demarkationspunkt“) zwischen dem Provider- und dem Kundennetzwerk. Viele Service Provider installieren daher eigene Netzabschlussgeräte – Network Termination Units (NTU) – am Kundenstandort, um eine zuverlässige Dienstbereitstellung am offiziellen Übergabepunkt zum Kunden gewährleisten zu können.

Netzabschlussgeräte bleiben im Besitz des Service Providers, werden jedoch am Kundenstandort errichtet. Sie sorgen für eine klare Abgrenzung der Zuständigkeiten und bilden die Grundlage für SLAs. (Archiv: Vogel Business Media)

Diese NTUs spielen auch eine zentrale Rolle beim Management von Carrier Ethernet. Im Unterschied zum LAN sind die Netze von Service Providern zudem groß, komplex und müssen nicht nur zahlreiche Kunden, sondern oft genug auch verschiedene Netzbetreiber unterstützen.

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Um den Endkunden Ende-zu-Ende-Services anbieten zu können, reichen einfache LAN-Management-Ansätze nicht aus. Damit Ethernet endgültig zur Technologie für Netzbetreiber und Serviceprovider avancieren kann, muss Ethernet mit einer wesentlichen „Carrier-Grade“-Eigenschaft ausgestattet werden: Der Fähigkeit, OAM-Funktionen (Operations, Administration and Maintenance) zu unterstützen, wie sie beispielsweise TDM-Netze bieten.

weiter mit: Ein Netzabschlussgerät für alle Anforderungen

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