10 Gigabit für KMU bis Enterprise

Layer-3-Stack-Switches für steigenden Bandbreitenbedarf

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Die Switches der DGS-3630-Serie können D-Link zufolge in Netzwerkumgebungen von KMU und Großunternehmen mit ihren Aufgaben mitwachsen.
Die Switches der DGS-3630-Serie können D-Link zufolge in Netzwerkumgebungen von KMU und Großunternehmen mit ihren Aufgaben mitwachsen. (Bild: D-Link)

Die Layer-3-Stackable-Managed-Switches der Serie DGS-3630, laut Hersteller D-Link als Core-, Verteiler- oder Access-Layer-Switches geeignet, bieten je nach Modell neben vier Gigabit-Combo- und vier 10-Gigabit-SFP+-Ports bis zu 44 10/100/1000BASE-T- oder bis zu 20 Gigabit-SFP-Ports.

Die DGS-3630-Serie hat D-Link zufolge eine Leistungskapazität von 128 GBit/s (DGS-3630-28TC und -28SC) bzw. 176 GBit/s (DGS-3630-52TC). Flexible Port-Konfigurationen mit 10-Gigabit-Uplinks sowie Lizenz- und Softwareupgrades sollen dafür sorgen, dass die Switches sowohl in die Netzwerkumgebungen von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) als auch von großen Firmenkunden passen und mit ihren Aufgaben mitwachsen können. Verwaltungsfeatures und Stacking seien bei der Kontrolle von mehreren Switches hilfreich und würden die Zuverlässigkeit des Netzwerks erhöhen.

Einsatz im KMU- und Enterprise-Umfeld

Die Modelle der DGS-3630-Serie seien aufgrund der vielfältigen Port-Konfigurationen als Verteiler-Switch auf Etagenebene sowie als Access-Switch oder zentraler Core-Switch im Rechenzentrum einsetzbar. Im Stack-Betrieb sei es möglich, bis zu neun Switches zu einem logischen Verbund mit maximal 432 Gigabit-Ports zusammenzufassen. Die Interconnect-Bandbreite liege bei bis zu 80 GBit/s und ermögliche Redundanzfunktionen über den einzelnen Switch hinweg. Zudem werde die Verwaltung durch die einzige IP-Adresse des Verbunds erleichtert. D-Link habe die DGS-3630-Familie mit einem vollwertigen Command-Line-Interface (CLI), webbasierter Verwaltungsoberfläche, SSH-Fähigkeit und Konsolen-Ports (RJ-45/Mini-USB) ausgestattet. Ein USB-A-Port diene dem Speichern von Protokollen sowie Konfigurationen und helfe bei der Verwaltung von Firmware-Images.

Durch ihre jeweils vier 10-Gigabit-SFP+- und vier Combo-10/100/1000BASE-T/SFP-Ports könnten die Switches z.B. Uplinks zu stark beanspruchten Servern bilden und so Anwender und Arbeitsgruppen in kleinen Unternehmen mit hoher Bandbreite versorgen. Zusätzlich verfügen die Switches über 20 SFP-, 20 10/100/1000BASE-T oder 44 10/100/1000BASE-T-Ports. In mittleren bis großen Unternehmensnetzwerken seien die Switches als Verbindung zwischen Core- und Edge-Bereichen des Netzwerks einsetzbar.

Upgrade durch Firmware-Images

D-Link bietet verschiedene Images, um die DGS-3630-Switches mit weiteren Optionen für komplexere Aufgaben aufrüsten zu können. Standardmäßig (SI) unterstütze die Firmware L2-Switching, statische Routingfunktionen und RIP, L2-Multicast, erweitertes QoS, zahlreiche Wartungsfunktionen und alle Sicherheitsfeatures. Die D-Link-eigene Safeguard-Engine würde die Zuverlässigkeit, Effizienz und Verfügbarkeit des Switches zusätzlich steigern. Darüber hinaus könnten sich Anwendungen auf Port-Ebene gemäß 802.1X authentifizieren und Access-Control-Lists verwendet werden. Mit dem Upgrade zum Enhanced-Image (EI) kämen weitere Layer-3-Funktionen wie OSPF, BGP, VRF-Lite und L3-Multicast hinzu, um Enterprise-Anwendungen abzudecken.

Strom sparen im Rechenzentrum

Der maximale Verbrauch der Switches bei Volllast liegt D-Link zufolge unter 65 Watt. Der Stromsparmodus schalte Ports automatisch ab, die keinen aktiven Link oder Linkpartner haben. Intelligente Lüfter, so der Hersteller, drehen mit der minimal möglichen Drehzahl, die für die aktuell erzeugte Abwärme benötigt werde. Eine Kabellängenerkennung reduziere die Signalstärke der Ports auf die benötigte Höhe.

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