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Transparentes und passives Traffic-Monitoring Kontrolle wichtiger LWL-Verbindungen

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Für die hauseigene TML-Systemplattform hat Hersteller Trans Data Elektronik (TDE) LWL-TAP-Module für die transparente und passive Überwachung wichtiger Glasfaserverbindungen entwickelt. TDE zufolge integrieren sich die Module mit höchster Packungsdichte zwischen zwei Switch-Ports.

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Mit einem LWL-TAP-Modul sei es möglich, vier LWL-Verbindungen mit LC Duplex SR1 zu überwachen.
Mit einem LWL-TAP-Modul sei es möglich, vier LWL-Verbindungen mit LC Duplex SR1 zu überwachen.
(Bild: TDE)

Laut Trans Data Elektronik (TDE) teilen die LWL-TAP-Module – aufgehängt zwischen zwei Switch-Ports – die sendenden Fasern über Splitter auf einen dritten so genannten Monitoring-Port auf. Dieser würde nur „Senden“-Fasern umfassen und es Administratoren und Netzwerktechnikern ermöglichen, den Datenstrom mit speziellem Equipment zu überwachen. Durch den Monitoring-Port bleibe die Datenübertragung im Netzwerk unbeeinflusst. Damit seien LWL-TAP-Module transparent und rein passiv. Das Splitverhältnis in den Modulen könne 50/50 oder 70/30 betragen.

Da sich mit einem LWL-TAP-Modul vier LWL-Verbindungen mit LC Duplex SR1 überwachen lassen, so der Hersteller, ergebe sich für eine Höheneinheit ein Traffic-Monitoring von bis zu 32 LWL-Verbindungen mit LC Duplex bei Übertragungsgeschwindigkeiten von 10G. Um die Dämpfungsbudgets nicht unnötig zu belasten, habe TDE spezielle Splitter mit sehr geringer Dämpfung in den Modulen verbaut. Dadurch seien sie sowohl für Ethernet als auch für Fibre Channel geeignet.

TDE bietet LWL-TAP-Module in Ausführungen für Multi- und Singlemode-Anwendungen sowie mit MPO-Anschlusstechnik für SR4 mit 40G- und SR10 mit 100G-Übertragungen an.

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