Konzepte meist nur mit IT-Partnern realisierbar

KMU-Studie: Digital Workplace ja – doch wie?

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Eine Aruba-Studie ergab: Zwei Drittel der KMU sind bereit für den digitalen Arbeitsplatz – es fehlt jedoch die passende Unternehmensstrategie.
Eine Aruba-Studie ergab: Zwei Drittel der KMU sind bereit für den digitalen Arbeitsplatz – es fehlt jedoch die passende Unternehmensstrategie. (Bild: Bild: © - sdecoret - Fotolia.com)

Laut einer von Aruba in Auftrag gegebenen Studie haben Führungsteams europäischer KMU zwar großes Interesse an der Einführung digitaler und mobiler Technologien am Arbeitsplatz, in mehr als der Hälfte der Betriebe mangele es jedoch an der entsprechenden Strategie.

Der Studie „Are Europe’s SMEs making the most of the Digital Workplace?“ zufolge sehen 66 Prozent der befragten Unternehmenslenker eine strategische Priorität in der Optimierung von Cloud-Konzepten, Anwendungen und Mobilgeräten für die Schaffung des digitalen Arbeitsplatzes. Weitere Erkenntnisse der Umfrage sind:

  • Ein Viertel der KMU denkt bereits digital: 26 Prozent der Teilnehmer beabsichtigen, im Laufe des nächsten Jahres in den digitalen Arbeitsplatz zu investieren.
  • Bedenken wegen Sicherheit und Kosten: 50 Prozent der KMU sehen in der Datensicherheit das wichtigste Hindernis für die Einführung des digitalen Arbeitsplatzes in ihrem Unternehmen. Für weitere 30 Prozent sind die Kosten das Hauptproblem.
  • Die Hälfte der KMU steigt auf mobile Arbeitsmodelle um: 30 Prozent investieren in Technologie, um die Unterstützung ihrer mobilen Arbeitskräfte zu optimieren. Weitere 20 Prozent planen Investitionen mit ähnlicher Zielrichtung.
  • Die nächsten digitalen KMU könnten im Finanz- und Gesundheitssektor entstehen: 80 Prozent der Beschäftigten im Finanz- und Gesundheitsbereich glauben, dass der digitale Arbeitsplatz eine entscheidende Rolle für ihr Unternehmen spielen wird.

Nach Angaben von Aruba haben alle Umfrageteilnehmer die Steigerung von Produktivität, Effizienz und Flexibilität als wichtigsten Grund für die Investition in den digitalen Arbeitsplatz angeführt und als nächste Priorität Verbesserungen beim Datenzugriff und -austausch sowie die Optimierung der Teamarbeit genannt.

Chance für Fachpartner

Die im Rahmen der Studie befragten KMU-Führungskräfte seien sich bewusst, dass sie stringentere Sicherheitsregeln einführen müssen, um von den Vorteilen des digitalen Arbeitsplatzes zu profitieren, und dass sie Kontrollen für alle Geräte implementieren müssen, die für die Arbeit genutzt werden. 85 Prozent der Unternehmen hätten die Absicht, sich in diesem Zusammenhang von einem lokalen IT-Partner beraten zu lassen.

Die Inanspruchnahme kompetenter Unterstützung sei die wichtigste Strategie, auf die KMU bei der Einführung des digitalen Arbeitsplatzes setzen – dieser Ansatz rangiere noch vor Kollegenrat, Analystenberichten und Websuche.

Chris Kozup, VP Marketing bei Aruba, resümiert: „KMU, die den digitalen Arbeitsplatz einführen, profitieren von den Vorteilen dieser Technologie. Aber jeder IT-Leiter muss den schwierigen Spagat zwischen den ambitionierten Zielvorgaben der Unternehmensführung und seinem beschränkten Budget und den Sicherheitsanforderungen schaffen. Hier eröffnet sich die große Chance für lokale IT-Partner, sich eine Vertrauensposition als kompetente Berater zu erarbeiten. Sie können den KMU Unterstützung bei der Bewältigung dieser Herausforderungen und bei der Implementierung digitaler und mobiler Technologien bieten, die ihre Produktivität erhöhen, ihren Kundenservice verbessern und mehr Umsatz generieren.“

Über die Studie

Von Juli 2016 bis September 2016 hat das Marktforschungsunternehmen Trend Consulting Ltd. 560 Führungskräfte im oberen Management und IT-Verantwortliche aus der gesamten EMEA-Region befragt. Die Teilnehmer arbeiten alle bei KMU mit 25 bis 1.000 Mitarbeitern und sind in den Bereichen Finanzen, Handel, Maschinenbau, Hotel und Gesundheit tätig.

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