HP setzt beim Aufbau der cCell-Cloud-Umgebung auf den SOLIDserver

IP Address Management (IPAM) für die HP-Cloud

| Autor / Redakteur: Carolina Kleinken / Andreas Donner

HP setzt in seinem Cloud-Angebot cCell Services auf das IP Adress Management von Efficient IP.
HP setzt in seinem Cloud-Angebot cCell Services auf das IP Adress Management von Efficient IP. (Bild: HP)

Als HP den Entschluss fasste, das Cloud-Angebot HP cCell Services auf den Markt zu bringen, war von vornherein klar, dass es ohne professionelles IP Address Management nicht gehen würde. Zentrale Anforderungen dabei: Funktionsumfang, Zuverlässigkeit und Preis. Nun übernimmt der SOLIDserver von Efficient IP das IÜAM in der HP-Cloud.

Häufig ist von den Datenautobahnen unserer Zeit die Rede – doch was nützen die besten Autobahnen ohne eine professionelle Verkehrsführung? Damit Daten nicht hilflos umherirren, benötigen angeschlossene Systeme und die Unternehmen, die sie einsetzen, eine Lösung zum IP Address Management, kurz IPAM.

Immer wieder trifft man auch heute noch auf Unternehmen, deren „IPAM-Lösung“ aus einer langen, prall gefüllten Excel-Liste besteht. Eine solche Herangehensweise birgt jedoch große Risiken deren Konsequenzen bis hin zum Totalausfall von Unternehmens Netzwerken führen können – für Hewlett Packard (HP) keine akzeptable Option: Der IT-Spezialist wählte beim Kick-off seines cCell-Cloud-Projekts von Anfang an eine strategische Herangehensweise bei der Implementierung einer professionellen IPAM-Lösung.

„HP cCell Services sind für den Anwender sofort einsatzbereite IT-Dienste. Diese Dienste werden über standardisierte Cloud-Zellen, cCells, bereitgestellt, die sowohl in zentralen HP-Datenzentren als auch in Kunden-Datenzentren stehen können. Die cCells werden zentral über eine Makler-Plattform verwaltet“, umreißt Rodion Wentzek, Solution Architect bei HP Software Professional Services, das Projekt. „Damit ist ersichtlich, dass eine große Zahl von Infrastrukturkomponenten mit einer entsprechend hohen Last beim Management der IP-Adressen zuverlässig zur Verfügung stehen muss. Systemausfälle sind für uns keine Option, das gilt besonders für den Netzwerkbereich.“

Efficient IP überzeugt

Die Infrastruktur der HP cCell Services besteht aus einer immer noch wachsenden Multi-Customer-Lösung: Eine Vielzahl von physikalischen und virtuellen Servern stellt die Dienste bereit. Bei Planung, Aufbau und Betrieb waren und sind mehrere Business Units von HP beteiligt. Dass die Landschaft modular und sehr flexibel gestaltet sein musste, erhöhte das Anforderungsprofil an die zu implementierende IPAM-Lösung zusätzlich.

Nach einem umfassenden Markt-Screening entschied sich das Projektteam um Rodion Wentzek schließlich für die Lösung von Efficient IP: „Wir haben Anfang April 2012 ein Angebot angefragt, nachdem wir im März auf das Unternehmen aufmerksam geworden waren. Nach der sehr schnellen und präzisen Rückmeldung haben wir uns im Juli dazu entschieden, SOLIDserver zu beschaffen. Funktionalitäten, Lösungsspezifikation, Implementierungskonzept und -zeit überzeugten uns ebenso wie die Kostenseite, sowohl für die Lizensierung als auch für den Support.“

Ergänzendes zum Thema
 
Der SOLIDserver von EfficientIP

Speziell die hohe Skalierbarkeit und die Fähigkeit, mehrere überlappende IP-Adressbereiche auch in großen Infrastrukturen zu verwalten, waren ausschlaggebend für die Wahl von EfficientIP durch HP.

Unmittelbar nach der Kaufentscheidung begannen die beteiligten Parteien mit der Implementierung der Lösung. HP hatte sich für die Software-basierte Variante von SOLIDserver entschieden, eine Hardware-Appliance war nicht nötig. Die Installation selbst lief reibungslos ab: Drei Mitarbeiter von HP und ein Mitarbeiter von Efficient IP genügten, um die IPAM-Lösung innerhalb von nur zwei Monaten in den operativen Betrieb zu bringen und eine vollautomatische Integration in die Cloud-Umgebung zu implementieren.

Die Installation und Konfiguration empfanden alle Beteiligten bei HP als sehr einfach. Auch die Einführung verlief reibungslos, denn durch die gemeinsame Installation war für das Team keine eigene Schulung mehr erforderlich – alle Beteiligten sind fließend in die Bedienung hineingewachsen, zumal Oberfläche und Funktionsweise sehr intuitiv sind.

Stabiler IPAM-Betrieb mit dem SOLIDserver von Efficient IP

Seit September 2012 ist SOLIDserver erfolgreich bei HP im Einsatz. Seitdem läuft die Software stabil und ohne besondere Vorkommnisse. „Sie tut, was sie soll, und wie sie es soll. Das ist nicht unbedingt selbstverständlich in der Enterprise-IT“, fügt Wentzek mit einem Schmunzeln hinzu.

Im Bereich der Sicherung musste sich HP zunächst umstellen, denn für den Backup-Upload ist ein FTP-Zugang erforderlich – eine außergewöhnliche Herangehensweise, die das Projektteam dennoch als sehr sinnvoll erachtete. Generell waren Verfügbarkeit und Failover von Anfang an tragende Säulen beim Aufbau der cCell-Umgebung, auch im Bereich IPAM. HP und Efficient IP haben daher eine Failover-Option mit zwei synchronisierten virtuellen Maschinen (VM) etabliert, wobei die VMs selbst ebenfalls geclustered sind.

HP cCell Services nutzt einen leistungsfähigen Infrastruktur-Stack bestehend aus HP-Komponenten. Sowohl die eingesetzten Server als auch die Storage- und Netzwerk-Lösungen kommen aus den Regalen von HP. Beim Hypervisor setzt HP auf einen bewährten Partner – VMware ist derzeit im Enterprise-Bereich die bevorzugte Wahl.

Die Verfügbarkeit der HP cCell Services wird durch die Verteilung der Infrastruktur auf zwei Standorte gewährleistet. Die beiden Installationen sind transparent miteinander verbunden und können den Betrieb per Failover sicherstellen. Bisher hat HP bereits knapp 1.000 virtuelle und physikalische Server für HP cCell Services eingerichtet, und ständig kommen neue dazu. Die Infrastruktur kann durch den flexiblen und clusterfähigen Aufbau jederzeit erweitert werden – nicht zuletzt durch die hohe Skalierbarkeit des SOLIDserver. Somit sind für den weiteren Ausbau der Cloud-Lösung schon heute die Weichen gestellt.

Fazit und Ausblick

In Summe ist das gesamte IPAM-Projekt im Zuge des cCell-Aufbaus also glatt über die Bühne gegangen. Die derzeitige Umgebung wird erfolgreich und zuverlässig mit dem nötigen IP Address Management über den SOLIDserver von EfficientIP versorgt. Lobende Worte findet auch Rodion Wentzek: „Ich betrachte die schnelle Umsetzung und die kurzen Fristen als besonders positiv. Durch die IPAM-Einführung hat sich das Projekt nicht verzögert, vielmehr wurde das Gesamtvorhaben erfolgreich unterstützt. Von daher muss ich meinem Team und auch Efficient IP ein Kompliment aussprechen.“ Das Lob ist berechtigt: Die cCell-Cloud hat sich nicht nur in Deutschland bewährt, auch weitere Länder sind interessiert, das Projekt auszurollen. Ein Teil dieses Vorbildcharakters ist dem professionellen IPAM-Konzept zu verdanken – denn es navigiert die Daten sicher durch die Cloud.

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