Access Point mit IoT-Vorbereitung

IoT-Geräte über USB ins WLAN

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Lancom hat den Wi-Fi-5-Access Point LN-830U für den unauffälligen Einsatz in verschiedensten Branchen entwickelt.
Lancom hat den Wi-Fi-5-Access Point LN-830U für den unauffälligen Einsatz in verschiedensten Branchen entwickelt. (Bild: Lancom)

Der Access Point LN-830U von Lancom Systems bindet IoT-Geräte nicht über ein fest integriertes Funkmodul, sondern über einen USB-Port ins WLAN ein. Unternehmen könnten so das jeweils passende IoT-Funkmodul verwenden, ohne die dahinterliegende Infrastruktur austauschen zu müssen.

Die Vernetzung von IoT-Geräten geschieht meist über Funk, zum Einsatz kommen unterschiedliche Funktechnologien wie modifizierte ZigBee-Varianten (Retail IoT), Bluetooth Low Energy (BLE) oder diverse Mobilfunkableger. Was bislang fehlt, ist ein einheitlicher „IoT-Funkstandard“.

Lancom Systems hat aus diesem Grund bei seinem Access Point LN-830U kein IoT-Funkmodul integriert. Die Einbindung von IoT-Geräten in WLAN-Infrastrukturen werde über einen USB-Port ermöglicht. Der LN-830U sei somit im Gegensatz zu Geräten mit fest integriertem IoT-Modul hinsichtlich der eingesetzten IoT-Funktechnologien flexibler.

Der Lancom LN-830U arbeite mit vier internen MIMO-Antennen und sei für den unauffälligen Einsatz in verschiedensten Branchen entwickelt worden. Über je ein WLAN-Modul für Wi-Fi 4 (802.11n) und Wi-Fi 5 (802.11ac) seien Datenraten von bis zu 867 MBit/s möglich. Zudem könne er zum WLAN-Hotspot aufgerüstet werden.

Die Stromversorgung erfolge über PoE (IEEE 802.3af) oder ein Netzteil. Den USB-Anschluss habe man zum Schutz der Funkmodule vor Diebstahl in einem internen Kabelschacht versteckt. Security-Features wie WPA3-Personal, IEEE 802.1X (WPA3-Enterprise, WPA2-Enterprise), IEEE 802.11i mit WPA2- und AES-Verschlüsselung sollen die WLAN-Sicherheit gewährleisten. Zudem würden Virtualisierungsfunktionen wie Multi-SSID und VLAN unterstützt.

Lancom zufolge kann der LN-830U autark betrieben, aber auch per WLAN-Controller oder über die Lancom Management Cloud (LMC) gesteuert werden. Betriebssystem-Updates seien mehrmals pro Jahr kostenfrei erhältlich.

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