Verbesserte KI und Log-Monitoring

Infrastruktur-Monitoring der nächsten Generation

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Die aktuelle Generation des Infrastruktur-Monitoring-Moduls von Dynatrace soll helfen, die Komplexität der Cloud zu reduzieren.
Die aktuelle Generation des Infrastruktur-Monitoring-Moduls von Dynatrace soll helfen, die Komplexität der Cloud zu reduzieren. (Bild: Dynatrace)

Dynatrace hat sein Infrastruktur-Monitoring-Modul erweitert. Verbesserte KI, erweiterte Out-of-the-box-Transparenz und die Erstellung individueller Metriken aus Log-Events sollen Unternehmen mehr Effizienz, Benutzerfreundlichkeit und Geschwindigkeit bei der digitalen Transformation bieten.

Der zunehmende Druck zur Digitalisierung habe zu einer deutlichen Verlagerung von statischen Rechenzentren und monolithischen Workloads hin zu agilen Cloud-Architekturen mit dynamischen Microservices geführt. Laut Dynatrace wird diese Beobachtung von einer CIO-Studie gestützt, nach der 70 Prozent der Unternehmen Microservices nutzen, wobei 88 Prozent eine vollständige Installation innerhalb von zwölf Monaten erwarten.

Da bestehende Monitoring-Tools mit der neuen, hochskalierten und dynamischen Natur der Cloud überfordert seien, würden viele Unternehmen Eigenentwicklungen, mehrere Anwendungen und manuelle Prozesse nutzen, um ihre Cloud- und Containerlandschaft zu verstehen. Auch beim Einsatz moderner Tools könnten die Methoden problematisch sein – aufgrund des Volumens, der Geschwindigkeit und Vielfalt der Daten, die für ein umfassendes Verständnis der heutigen dynamischen, webbasierten Clouds erforderlich seien.

„Von Anfang an haben wir Dynatrace so entwickelt, dass wir Full-Stack-Transparenz für dynamische Cloud-first-Umgebungen bieten können“, so Steve Tack, SVP of Product Management bei Dynatrace. „Unser neuestes Modul für Infrastruktur-Monitoring nutzt den „Answer-First“-Ansatz durch KI und fortschrittliche Automatisierungsfunktionen, die den Kern unserer umfassenden Software-Intelligence-Plattform bilden. Dadurch ermöglicht es Dynatrace den IT-Teams, mit der wachsenden Komplexität Schritt zu halten sowie den Einsatz mehrerer Tools und manueller Ansätze zu vermeiden. Das hilft diesen Teams, ihr Unternehmen schnell, einfach und zuverlässig durch die digitale Transformation zu führen.“

Die Upgrades des Dynatrace-Moduls für Infrastruktur-Monitoring umfassen:

  • Erweiterte Out-of-the-box-Transparenz für cloudnative Umgebungen: Dynatrace integriere jetzt automatisch Daten aus zusätzlichen Quellen wie neue AWS- und Azure-Dienste, Kubernetes-native Events, Prometheus OpenMetrics und Spring-Micrometer-Metriken. Dies ermögliche eine sofort einsetzbare, umfassende, skalierbare Transparenz sowie präzisere Antworten für schnellere Problemlösung, verbesserte Produktivität und schnelle Innovationen in Multi-Cloud-Umgebungen.
  • Benutzerdefinierte Metriken und Events aus dem Log-Monitoring: Die Dynatrace-Plattform könne nun benutzerdefinierte Metriken und Events auf Basis von Log-Daten erstellen. Damit lasse sich das Monitoring der Infrastruktur auf jede Anwendung, jedes Skript und jeden Prozess, der in eine Log-Datei schreibt, erweitern. Dies erleichtere die Tool-Konsolidierung und reduziere die Kosten und den Aufwand für die manuelle Verwaltung.
  • Intelligenteres Infrastruktur-Monitoring: Die Dynatrace-KI-Engine Davis biete nun automatisch Schwellenwerte und Baselining-Algorithmen für alle Metriken zur Performance und Zuverlässigkeit der Infrastruktur. Dies erweitere die Ursachenanalyse und ermögliche es Unternehmen, das Infrastruktur-Monitoring ohne manuelle Konfiguration in dynamischen Cloud-Umgebungen einfach zu skalieren. Dadurch erhielten Unternehmen präzise Antworten in Echtzeit, wodurch Innovationen beschleunigt und eine hohe Performance und Verfügbarkeit der Infrastruktur gewährleistet würden

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