Modelle mit und ohne PoE

Industrie-Switches für raue Umgebungen

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Die Modelle DIS-200G-12S und DIS-200G-12PS (mit PoE) sind gegen Temperaturschwankungen, elektromagnetische Strahlung und Spannungsspitzen gewappnet.
Die Modelle DIS-200G-12S und DIS-200G-12PS (mit PoE) sind gegen Temperaturschwankungen, elektromagnetische Strahlung und Spannungsspitzen gewappnet. (Bild: D-Link)

Die neuen Switches aus der DIS-200G-Serie von D-Link seien robust und lüfterlos designt und dank eines IP30-zertifizierten Metallgehäuses für Netzwerke in anspruchsvollen Industrieumgebungen geeignet. Die Geräte sind mit und ohne PoE-Unterstützung erhältlich.

Die beiden Modelle DIS-200G-12S und DIS-200G-12PS halten D-Link zufolge Temperaturschwankungen von -40 bis +65 °C sowie Vibrationen oder Stößen Stand. Dadurch seien die Switches für den Einsatz bei extremen Bedingungen geeignet, etwa in Schaltschränken am Straßenrand sowie in sehr kalten oder feuchtwarmen Industrieumgebungen. Dank der hohen elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) könnten sie auch in Umgebungen mit hoher elektromagnetischer Strahlung eingesetzt werden. Ein eingebauter 6-kV-Überspannungsschutz an allen Ports soll die Switches und die damit verbundenen Geräte vor Schäden durch plötzliche Spannungsspitzen und Blitzeinschlag schützen.

Das Modell DIS-200G-12S ist mit zehn 10/100/1000BASE-T-Ports und zwei SFP-Ports ausgestattet. Beim DIS-200G-12PS sind acht der zehn Gigabit-Ports PoE-fähig. Bis zu 30 Watt pro Port könnten so an verbundene PoE-fähige Geräte weitergegeben werden.

Videoüberwachung

Die Funktion Auto Surveillance VLAN, so D-Link, garantiere eine hohe Bildübertragungsqualität. Vernetzte Videogeräte würden automatisch erkannt und einem separaten VLAN zugewiesen – und so vom restlichen Datenverkehr isoliert. Hierdurch sei nicht nur zuverlässiges und unterbrechungsfreies Video-Streaming möglich, sensible Videodaten würden auch besser geschützt. Sicherheitsfunktionen wie Broadcast Storm Control sollen Gefahren durch externe Angreifer oder interne Fehlkonfigurationen minimieren.

Management und Sicherheit

Zu den Managementfunktionen gehören ein webbasiertes User-Interface, ein Command Line Interface nach Industriestandard, SNMP sowie ein dedizierter RJ-45-Konsolen-Port. Ethernet Ring Protection Switching (ERPS) soll Ausfallzeiten minimieren und Datenverluste verhindern. Zwei Stromanschlüsse sollen gewährleisten, dass die Switches auch im Falle einer unterbrochenen Stromzufuhr, z.B. durch einen Netzteilausfall, weiter funktionieren. Dank Loopback Detection würden u.a. fehlerhafte Ports automatisch abgeschaltet, bevor es zu einer Überlastung des gesamten Netzwerkes kommt. Kabeldiagnosen helfen Netzwerkadministratoren bei der Qualitätsprüfung, z.B. um fehlerhafte Kabel zu erkennen.

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