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Versions-Update für Aagons Clientmanagement-Suite ACMP Große Rollouts in Abhängigkeit vom Zielsystem individuell steuern

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Aagon Consulting erneuert die Clientmanagement-Suite ACMP auf Version 3.7. Neben der Unterstützung von Windows 7 und dem Windows Server 2008 R2 bringt das neue Release vor allem Optimierungen hinsichtlich der Übertragung von zu installierenden Softwarepaketen zwischen einem ACMP-Server und den Zielrechnern. In der Pro-Version verschaffen zahlreiche neue Client Commands dem Administrator zudem neue Möglichkeiten bei der Automatisierung von Wartungsaufgaben.

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Aagon hat seine Clientmanagement-Suite ACMP auf Version 3.7 aktualisiert
Aagon hat seine Clientmanagement-Suite ACMP auf Version 3.7 aktualisiert
( Archiv: Vogel Business Media )

Gerade in großen Netzen oder über Weitverkehrsstrecken hinweg kann zu geringe Bandbreite bei der automatischen Verteilung von Software auf Arbeitsplatzrechner zum Problem werden. Damit der Rollout eines großen Service-Packs oder einer neuen Anwendung in jedem Szenario ohne Beeinträchtigung des restlichen Netzwerkverkehrs abläuft, hat Aagon den Schwerpunkt der Version 3.7 seiner Clientmanagement-Suite ACMP auf die optimierte Übertragung von Softwarepaketen gelegt.

Ab sofort kann ein Administrator für jeden Client in seinem Netzwerk festlegen, wie viel Bandbreite der Rechner für den Datenaustausch mit einem ACMP-Server beanspruchen darf. So lässt sich beispielsweise einstellen, dass ein Client mit voller Bandbreite Softwarepakete von einem nahegelegenen Server empfangen darf. Für Datentransfers von einem nur über das WAN erreichbaren Server wird die Bandbreite hingegen auf maximal 32 kBit/s begrenzt.

Auch der Einfluss von Updates des ACMP-Agenten selbst auf das restliche Netzwerk lässt sich jetzt noch feiner steuern. So kann ein Unternehmen beispielsweise festlegen, dass aktualisierte Agenten zunächst auf den Clients geparkt und erst dann im gesamten Unternehmen installiert werden, wenn ihr Verteilungsgrad einem bestimmten Prozentsatz entspricht. Gleichzeitig kann der Administrator bestimmen, wie viele Clients sich zeitgleich Updates von einem ACMP-Server laden dürfen. Dies ermöglicht es Unternehmen, die Belastung ihres Netzwerks bei zukünftigen Updates exakt zu kontrollieren. Hat Aagon zwischen zwei ACMP-Releases neue Client Commands entwickelt, können Kunden zudem ab sofort über optionale Updates des Agenten sowie kleine Zwischen-Releases davon profitieren.

Das neue Mobile Repository

Weit entfernte Mobilrechner mit einer schmalbandingen WAN-Verbindung müssen sich ihre Software mit ACMP 3.7 jetzt nicht mehr von einem ACMP-Server herunterladen, sondern lassen sich alternativ per Datenträger mit frischen Anwendungen versorgen. Hierzu ermöglicht es das neue Mobile Repository von ACMP, eine CD oder DVD mit den passenden Client Commands zu erstellen und das Medium dann beispielsweise per Post an eine weit entfernte Niederlassung zu schicken. Nach dem Einlegen der CD/DVD installieren sich dann auf den Zielrechnern automatisch die passenden Softwarepakete. Eine Verbindung zum ACMP-Server stellt während der Installation weiterhin sicher, dass auf jedem Client auch nur die Pakete ausgebracht werden, die für die jeweilige Maschine bestimmt sind.

ACMP Pro wartet zudem mit zahlreichen neuen Client Commands für den Background Intelligent Transfer Service (BITS) von Microsoft auf. Damit können Administratoren beispielsweise festlegen, dass Software nur vom ACMP-Hauptserver geladen wird, wenn ausreichend Bandbreite zur Verfügung steht. Ähnlich wie bei dem Windows-Update-Mechanismus lassen sich Downloads auch nach einem Abbruch wieder fortsetzen. Zudem kann die Installation eines Softwarepakets nach dem Ende des Downloads automatisch gestartet werden.

Weitere Neuerungen

Neu in der Skriptsprache von ACMP Pro 3.7 zur Automatisierung von Administrationsaufgaben ist ein Client Command, der wiederum selbst Client Commands ausführen kann. Damit lässt sich beispielsweise vor und nach der Installation eines Softwarepakets ein von bestimmten Bedingungen abhängiger Client Command starten.

ACMP unterstützt nun Windows 7 sowie den Windows Server 2008 R2 sowohl in 32- als auch 64-Bit. Und auch Client Commands können ab sofort die jeweilige Architektur des Betriebssystems abfragen und dann beispielsweise in unterschiedliche Funktionen verzweigen. Kleine Optimierungen finden sich schließlich im Helpdesk, das Screenshots und Bilder jetzt direkt in einem Ticket darstellt und so die Übersichtlichkeit beim Umgang mit dem Werkzeug wesentlich verbessert. Im Lizenzmanagement lassen sich schließlich zu jeder Lizenz eines Lizenzpakets mehrere Dateien verlinken, was eine noch bessere Übersicht über die vorhandenen Nutzungsrechte der installierten Software verschafft.

„Wie es bei Aagon schon seit langem Tradition ist, spielt auch bei dem neuen ACMP-Release 3.7 das Feedback unserer Anwender eine wichtige Rolle“, erklärt der bei Aagon verantwortliche Produktmanager Sebastian Weber. „Mit dem Fokus auf die optimierte Datenübertragung kommen wir zudem den Wünschen größerer und verteilter Unternehmen nach, die ihre bestehende Lösung gerne mit ACMP ablösen würden.“

Preise und Verfügbarkeit

ACMP 3.7 inklusive Helpdesk ist ab dem 15. Dezember verfügbar. Der Preis pro Lizenz richtet sich nach der Gesamtzahl der Arbeitsstationen. Bei 25 bis 99 PCs kostet eine Lizenz 65 Euro. Der Preis sinkt bis auf 39,01 Euro bei der Abnahme von 1.000 Lizenzen und mehr. Das Helpdesk-System ist als Zusatzmodul zur Clientmanagement-Suite oder als Einzellösung einsetzbar. Der Preis pro Lizenz liegt je nach Clientzahl zwischen 22,49 und 15,75 Euro. Ein Jahr Upgrade Insurance ist bei den Produkten von Aagon im Kaufpreis eingeschlossen. Alle Preise verstehen sich zuzüglich Mehrwertsteuer.

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