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Mitarbeiter in Fachmärkten für Eutelsat Tooway geschult Euronics vertreibt Satelliteninternet

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Ab sofort vertreiben auch Fachgeschäfte und Fachmärkte der Genossenschaft Euronics den Satelliteninternetdienst Tooway. Für kaufmännische Abwicklung und technische Anbindung sorgt Eutelsat-Partner getinternet.

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Zusätzliche Einnahmequelle: Die Sat-Schüsseln können auch für den TV-Empfang aufgerüstet werden.
Zusätzliche Einnahmequelle: Die Sat-Schüsseln können auch für den TV-Empfang aufgerüstet werden.
(Bild: Eutelsat )

Über den satellitengestützten Internetzugang Tooway versorgt Eutelsat seit 2011 auch “weiße Flecken” mit Breitbanddiensten. Zugänge mit bis zu 20 Mbit/s im Downstream sollen jetzt auch über die Filialen der Genossenschaft Euronics vertrieben werden.

Euronics zählt in Deutschland rund 1.700 Mitglieder an über 1.800 Standorten. Bereits im Vorfeld habe man hierzulande über 100 Mitarbeiter für die Installation des Tooway-Dienstes ausgiebig geschult. Für die kaufmänische Abwicklung sowie die technische Anbindung der Endkundensysteme sorgt der Eutelsat-Partner getinternet aus Trier.

Endanwender benötigen für den Dienst ein Satellitenmodem samt Parabolantenne. Die Hardware lässt sich zudem für den Empfang von Satellitenfernsehen aufrüsten. Hier verspricht sich Euronics Synergien, also zusätzliche Umsätze mit entsprechendem Equipment und passenden Fernsehgeräten.

Udo Neukirchen, Director Sales & Marketing Ka-Sat (DACH) von Eutelsat, erklärt derweil: “Die EURONICS Fachhändler und deren geschulte Mitarbeiter kennen ihre Kunden und deren Nöte aus der Nähe und können vor Ort einen wichtigen, sachkundigen Beitrag zum Schließen der noch vorhandenen Breitbandlücken mit unserem Tooway-Dienst leisten”.

Tooway setzt auf eine “Zwei-Wege Ka-Band Spotbeam-Technologie”. Bei dieser empfangen Nutzer Informationen nicht nur aus dem All, sondern senden Daten auch über den Satelliten zurück; ein zusätzlicher Rückkanal ist also nicht erforderlich. Architekturbedingt hat die Technik allerdings mit hohen Latenzen zu kämpfen. Je nach Anbieter buchen Kunden zudem beschränkte Datenkontingente oder müssen mit Drosselungen verschiedenster Art leben. IP-Insider hat die Lösung bereits vor einiger Zeit ausführlich getestet.

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