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Telekom beteiligt sich an Satellitenprojekt IRIS²: Satellitenkonstellation für sichere Kommunikation in Europa

Von Bernhard Lück 1 min Lesedauer

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Mit der Satellitenkonstellation IRIS² will die EU die digitale Infrastruktur Europas verbessern. Der Aufbau eines leistungsfähigen, sicheren und unabhängigen Kommunikationsnetzes soll auch die technologische Souveränität Europas stärken. Die Telekom unterstützt das Vorhaben.

IRIS² wird mit 282 Satelliten in verschiedenen Umlaufbahnen zur strategischen Autonomie Europas beitragen.(Bild:  © Getty Images / imaginima / 3DSculptor)
IRIS² wird mit 282 Satelliten in verschiedenen Umlaufbahnen zur strategischen Autonomie Europas beitragen.
(Bild: © Getty Images / imaginima / 3DSculptor)

Die Deutsche Telekom beteiligt sich mit ihren Kernthemen Konnektivität und IT-Infrastruktur am Projekt IRIS² (Infrastructure for Resilience, Interconnectivity and Security via Satellite). Vertragsgegenstand ist die Konzeption fortschrittlicher IT- und Rechenzentrumsdienste, sicherer Netzwerke (WAN) sowie eines 5G-Kernnetzes. Die Konnektivität aus dem All wird künftig zahlreiche Anwendungsbereiche unterstützen – darunter Überwachung, Zivilschutz, Krisenmanagement, der Schutz kritischer Infrastrukturen sowie Fragen der nationalen Sicherheit und Resilienz in Europa. Auch für Geschäftskunden (B2B) wird es ein Breitbandangebot geben.

Nationale Sicherheit und fortschrittliche Satellitenkonnektivität

IRIS² soll langfristige Herausforderungen in den Bereichen Sicherheit, Schutz und Resilienz adressieren. Durch die Bereitstellung moderner Dienste für staatliche Nutzer und die Schließung bestehender Versorgungslücken in der EU unterstützt IRIS² die strategische Autonomie Europas. Das Programm ist zudem auf zukünftige Anforderungen ausgerichtet und schafft damit die Grundlage für ein digitalisiertes Europa. Das Satellitennetz umfasst insgesamt 282 Satelliten in verschiedenen Umlaufbahnen – davon 264 in einem niedrigen Erdorbit (LEO) für Kommunikationsdienste, sowie 18 Satelliten in mittlerer Erdumlaufbahn (MEO), die globale Abdeckung und spezialisierte Dienste gewährleisten.

Synergie zwischen öffentlichem und privatem Sektor für Europa

Das SpaceRISE-Konsortium wird IRIS² entwickeln, bereitstellen und betreiben. Dabei handelt es sich um eine Zusammenarbeit zwischen öffentlichen und privaten Akteuren. So sei sichergestellt, dass die entwickelten Lösungen höchsten Standards genügen und den Anforderungen einer sich wandelnden digitalen Landschaft gerecht werden. Zum SpaceRISE-Konsortium gehören die Satellitennetzbetreiber SES, Eutelsat und Hispasat. Neben der Deutschen Telekom sind weitere Subunternehmer aus verschiedenen Bereichen des Satellitenkommunikations-Ökosystems beteiligt. Darüber hinaus setzt sich SpaceRISE für einen inklusiven Ansatz ein, um die innovativsten Entwicklungen der europäischen Lieferkette zu integrieren.

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