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Nicht Produkte, sondern Lösungen für Big Data, Virtualisierung und Ausfallsicherheit

Durchgeplant: Ein neues IT-Design im Rechenzentrum

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UCS und CNA

Die in dem Chassis befindlichen Blades sind statuslos und werden über eine Hardware-Abstraktionsschicht in Form eines Server-Profils betrieben. Diese Profile ermöglichen einen enormen Zeitgewinn bei der Implementierung neuer Blades oder einem Disaster Recovery nach einem Ausfall

Die Administration des Systems erfolgt auf einem zentralen Management-Interface welches per Browser über die Cluster-IP-Adresse des Fabric Interconnect angesprochen wird. Zusätzlich ist eine Steuerung durch Drittanbieter-Produkte über die offene XML API möglich.

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Die für das System verfügbaren Blades reichen von Low-Entry-Modelle wie dem Rechner „B22 M3“ bis hin zu High-End-Blades mit vier E7 Prozessoren und 40 Cores und bis zu 1 Terabyte Speicher. Speziell für SAP HANA steht ein von SAP zertifiziertes Blade „B230 M2“ zur Verfügung.

Über den CNA (Converged Network Adpater) lassen sich iSCSI, Fibre Channel und Ethernet Adapter logisch abbilden. Dabei werden auf dem „P81E“ bis zu 128 virtuelle Interfaces unterstützt. Neben einer Datenrate von 10GB wird der Gedanke des converged Networks bei Cisco konsequent verfolgt. Wer einen Switch sucht, der diese und weitere Anforderungen erfüllt, sollte sich mit dem „Nexus 5000“ beschäftigen.

Nexus 5000 und Nexus 2000

Bei dem Nexus 5000 handelt es sich um einen Datacenter-Switch, welcher durch seine offene Unified-Fabric-Infrastruktur und für den Aufbau konvergenter Infrastrukturen in virtualisierten Umgebungen prädestiniert ist. Der Switch liefert ein hochperformantes 10 Gigabit Ethernet über welches IP, FC und FCoE durch die Unified-Ports transportiert werden kann.

Derzeit sind die Nexus 5000 Switches als 48 Port oder 96 Port Version erhältlich. Die Switches sind in der Basiskonfiguration mit 32 oder 48 Unified-SFP-Ports ausgestattet und lassen sich über Erweiterungsschächte modular vergrößern.

Über eine Layer-3 Karte, welche entweder als Daugther-Card bei dem „Nexus 5548“ oder einem separaten Einschubmodul bei dem „Nexus 5596“, kann der Switch um eine Routing-Funktionalität mit den bekannten Protokollen erweitert werden. Die Anbindung von RJ45 Kuperanschlüssen lassen sich über einen an den Nexus 5000 angeschlossene Fabric Extender vom Typ Nexus 2000 realisieren.

Der Fabric Extender

Bei einem „Nexus 2000“ handelt es sich um eine nach außen geführte Line-Card, welche ihr Bootimage von ihrem Parent, dem Nexus 5000 erhält. Die Konfiguration erfolgt über die CLI des Nexus 5000 durch dedizierte Interfaces.

Der Nexus 2000 Fabric Extender kann über Glasfaser oder Twinax Kabel über die vier SFP Uplinks mit dem Nexus 5000 verbunden werden. Den FEX gibt es als 1-Gigabit- oder 10-Gigabit-Ausführung mit 24 oder 28 Ports. Üblicherweise findet die Nexus 2000 FEX als Switch für Management und Legacy-Systeme Verwendung.

Der Autor:

Stefan Fehr ist Technical Account Manager bei der MTI Technology GmbH.

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