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Nicht Produkte, sondern Lösungen für Big Data, Virtualisierung und Ausfallsicherheit

Durchgeplant: Ein neues IT-Design im Rechenzentrum

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Ganz ohne physikalische Server geht es nicht

Auch wenn ein Datacenter vollständig virtualisiert ist, ganz ohne physikalische Server geht es dann doch nicht. Die Anforderung an einen Server, welcher als ESX Host fungiert, so meint man, sollte überschaubar und unspektakulär sein.

Man bedient sich eines Servers, den man mit genügend Ethernet-Interfaces für Daten, Management und „vMotion“ ausstattet und über einen dedizierten HBA die Anbindung an den Storage realisiert. Skalierbarkeit wird durch eine iterativen Vermehrung der Systeme erreicht.

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Abgesehen von dem Fakt, dass bei benötigten sechs Interfaces je Server bei 5 Servern bereits ein 24 Port Switch überfordert ist, wird das Thema Converged Network damit ad absurdum geführt. Betrachtet man noch den energetischen Aspekt sucht man sehr schnell nach anderen Lösungsvarianten.

Cisco macht alles anders

Anders macht es Cisco mit dem UCS Blade System. Hierbei werden Netzwerk und Server so kombiniert, dass auf minimalsten Raum mit der niedrigsten Port-Dichte ein Maximum an Skalierbarkeit und Performance erreicht wird. Die gesamte Steuerungslogik wurde nicht in das Chassis implementiert, sondern als ASIC in einen Switch ausgelagert, welcher als Cluster die Logik des Blade-Centers übernimmt.

Die Konnektivität zwischen dem Chassis und den Switches mit der Bezeichnung „Fabric Interconnect“ erfolgt über nach außen geführte Line-Cards als FEX (Fabric Extender) in das Chassis. Die Verbindung zwischen FEX und Fabric Interconnect wird über 4 oder 8 Twinax-Verbindungen pro FEX mit einer Datenrate von 10 Gigabit realisiert.

Damit existieren bei einer maximalen Ausbaustufe zwischen Server und Netzwerk 16 physikalische Verbindungen a‘ 10 Gigabit, über welche IP, iSCSI und FC über Ethernet als FCoE transportiert werden. Pro Chassis lassen sich 6 Blades halber Baubreite oder vier voller Baubreite unterbringen. Die Erweiterung eines Chassis erfolgt einfach durch die Verbindung des neuen Chassis mit den vorhanden "Fabric Interconnect Cluster".

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