HP über das fehlende Glied der Virtualisierung – die Netzwerkstrukturen

Das Netz im Rechenzentrum wird virtuell und konvergent

23.06.2010 | Autor / Redakteur: Johann Baumeister / Ulrike Ostler

Netzwerkkonvergenz heißt: iSCSI, Fibre Channel over Ethernet (FCoE) und die LAN-Kommunikation erfolgen über einen 10 Gigabit Ethernet Anschluss, Bild HP
Netzwerkkonvergenz heißt: iSCSI, Fibre Channel over Ethernet (FCoE) und die LAN-Kommunikation erfolgen über einen 10 Gigabit Ethernet Anschluss, Bild HP

Die Vorzüge der Virtualisierung sind unbestritten. Doch die Netzwerke kommen nicht mit – bis jetzt. Auch Netzwerkkonvergenz verspricht mehr Flexibilität im Rechenzentrum. Das aber funktioniert nur mit dynamischen Kommunikationsschnittstellen. Mit „Virtual Connect FlexFabric“ stellt HP ein erstes Portfolio an Diensten und Produkten vor, die diesen Herausforderungen gewachsen sein sollen.

Durch die Virtualisierung werden die IT-Dienste flexibler. Für Server und Storage gilt das bereits heute. Was noch fehlt, sind die Netzwerkstrukturen. Auch sie müssen, um die Vorzüge der Virtualisierung ausschöpfen zu können, flexibler und damit virtuell werden. Dies führt gleichzeitig zur Konvergenz der Kommunikationskanäle. Hierbei erfolgt eine Integration der SAN-Zugriffe mit der LAN-Kommunikation über die gleiche Infrastruktur.

Virtualisierung ist längst nicht mehr nur die Konsolidierung von mehreren Rechnern. Zu den Funktionen, die Virtualisierungssysteme vom VMware, Citrix und Microsoft bereits heute bieten, zählen Werkzeuge für Hochverfügbarkeit, Skalierung von Anwendungen oder Verteilung der Last.

Der Transfer einer virtuellen Maschine, egal ob es sich dabei um die unterbrechungsfreie Übertragung mittels „Live Migration“ oder „vMotion“ handelt oder eine Unterbrechung auftritt, sorgt dabei für die Verteilung der Server-Last. Die Rechenlast der Server und ihrer Applikationen lassen sich just auf jene Hosts transportieren, an denen die passende Menge an Rechenleistung und Arbeitsspeicher zur Verfügung steht.

Der Netzwerkanschluss is Handarbeit

Weitgehend unberührt beliebt dabei die Verbindung zu den Nutzern der Anwendung und die Verbindung zu den Speichern. Das bedeutet in diesem Fall: Es fehlen Automatismen. Die Administratoren müssen die entsprechenden Verbindungen manuell nachziehen.

Diese Art des Patchen oder Konfigurierens zum SAN-Speicher oder den Ethernet-Netzen ist zeitaufwändig und verhindert eine schnelle Reaktion. Hinzu kommt, dass hierbei neben dem Administrator der virtuellen Systeme auch jene IT-Fachkräfte ins Boot geholt werden müssen, die sich um die Speichersysteme und Benutzernetzwerke kümmern.

Die Vorzüge der Virtualisierung und all ihre fortgeschritten Funktionen für die Hochverfügbarkeit, die Ausfallsicherheit und die dynamische Lastverteilung werden durch die manuellen Eingriffe wieder ausgebremst.

weiter mit: Wann kommt die Vereinheitlichung?

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