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Hybride Netze für Unternehmen mit vielen Niederlassungen Colt startet SD-WAN-Service

Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Colt Technology Services (Colt) startet einen SD-WAN-Service. Das auch in Deutschland verfügbare Angebot basiert auf Lösungen von Versa Networks, tunnelt zeitunkritische Anwendungen durch verschlüsselte Internetkanäle und entlastet damit MPLS-Kapazitäten.

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Colt setzt auf Software von Versa Networks.
Colt setzt auf Software von Versa Networks.
(Bild: Versa Networks)

Mit dem jetzt gestarteten SD-WAN-Service ermuntert Colt Kunden bemerkenswerterweise dazu, Dienste eines Service Providers ihrer Wahl zu buchen – um wenig zeitkritische Daten über eine kostengünstige, per IPSec-gesicherte Internetverbindung zu übertragen. Das mache wertvolle MPLS-Kapazitäten frei, beispielsweise für VoIP-Anwendungen.

Colt beschreibt das Angebot als mandantenfähigen NFV-Service (Network Functions Virtualization). Die hybriden WANs basieren auf Software von Versa Networks, die auf offener und skalierbarer Serverhardware beim Kunden installiert wird. Konfiguriert wird die „intelligente SD-WAN-Plattform“ wahlweise vom jeweiligen Unternehmen selbst oder von Colt.

Peter Coppen, Director of Network Portfolio bei Colt, kommentiert: „Unternehmen mit vielen Niederlassungen, müssen sich über ein WAN vernetzen. Ein SD-WAN ist ein komplett neuer Weg, ein WAN zu planen, zu installieren und zu betreiben. Es ist eine deutlich einfachere Möglichkeit, zur Bereitstellung und Verwaltung von Multi-Sites. Bisher profitieren weniger als ein Prozent der Unternehmen von den SD-WAN-Vorteilen. Doch das wird sich ändern.“

Colt Technology Services rollt den SD-WAN-Service derzeit in 13 europäischen Ländern aus, darunter auch Deutschland. Im kommenden Jahr sollen weitere Länder folgen.

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