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Uplink von Ethernet-Daten, Übertragung von TDM- und Ethernet-Diensten Baugruppen für höhere Bandbreiten in Betriebsnetzen

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Keymile erweitert seine Zugangsplattform Milegate. Neue Baugruppen sollen mehr Bandbreite sowie erweiterte SDH- und Ethernet-Funktionen bieten und die reibungslose Migration von SDH- zu reinen Ethernet-Netzen unterstützen.

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Keymiles Zentralbaugruppe (links) steuert Line-Cards und Gateways über die Backplane, mit der anderen Baugruppe lassen sich TDM- und Ethernet-Dienste über SDH übertragen.
Keymiles Zentralbaugruppe (links) steuert Line-Cards und Gateways über die Backplane, mit der anderen Baugruppe lassen sich TDM- und Ethernet-Dienste über SDH übertragen.

Mit einer neuen Baugruppe für die Zugangsplattform Milegate können die Betreiber von Betriebsnetzen TDM- und Ethernet-Dienste über SDH der Hierarchiestufen STM-16 (2,5 GBit/s), STM-4 und STM-1 übertragen. Die höhere Bandbreite soll dem steigenden Bandbreitenbedarf auch in Betriebsnetzen entgegenkommen, beispielsweise für die Videoüberwachung.

Die Baugruppe bietet SDH- und Ethernet-Schnittstellen auf der Frontseite und hat Zugriff auf den Datenverkehr des TDM-Bus und des Ethernet-Stars in Milegate. Mit der Ethernet-over-SDH-Funktionalität könne die Baugruppe die Ethernet-Daten über ein reines SDH-Backbone transportieren und dadurch eine reibungslose Migration von SDH-Netzen zu reinen Ethernet-Netzen aus dem gleichen Subrack ermöglichen. Eine parallele Bereitstellung beider Transportarten sei möglich.

Die zweite Baugruppe ist eine Zentralbaugruppe, die die einzelnen Line-Cards und Gateways über die Backplane steuert und für den Uplink der Ethernet-Daten mit einer Bandbreite von n x 10 GbE sorgt.

Die Baugruppe arbeitet als zentraler Ethernet-Switch, der Funktionen wie VLAN-Services, Link-Aggregation und Multicasting bietet. Sie verfügt über drei elektrische Schnittstellen sowie zwei Steckplätze für optische SFP+-Module. Über die Schnittstellen könnten sowohl zwei 10-GbE/1-GbE-Uplinks als auch eine redundante 1:1-Verbindung zur Absicherung der Übertragung realisiert werden.

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