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Alternative zu MS Exchange Ajax-Mail-Client Zimbra

| Redakteur: Florian Karlstetter

Das Startup-Unternehmen Zimbra erweitert seine Groupware-Lösung „Zimbra Collaboration Suite“ um einen Offline-Client. So kann mit „Zimbra Desktop“ dank einer lokalen Datenbank auch auf Daten zugegriffen werden, wenn keine Server-Verbindung besteht. Zimbra unterstützt neben Windows auch Linux und MacOS.

( Archiv: Vogel Business Media )

Bei Zimbra Desktop handelt es sich um eine auf dem Datenübertragungskonzept Asynchronous Javascript and XML (Ajax) basierende Groupware-Lösung, mit der neben E-Mails auch Termine und Dokumente Server-seitig verwaltet werden können. Bislang war es mit der Zimbra- Software nur möglich zu arbeiten, wenn eine Verbindung zum Server besteht. Mit dem neuen Offline-Client, soll diese Einschränkung der Vergangenheit angehören.

Um die Offline-Fähigkeit herzustellen, wurde in Zimbra Desktop die Open Source Datenbank „Apache Derby“ integriert. Damit lassen sich Anwenderdaten auch lokal speichern. Eine Synchronisierung mit dem Zimbra-Server findet automatisch statt, sobald eine Online-Verbindung aufgebaut wird.

Preise und Verfügbarkeit

Eine Alpha-Version von Zimbra Desktop ist auf der Herstellerseite im Internet zum Download erhältlich. Das Unternehmen kündigt eine Beta-Version für Mitte des Jahres an, die dann nicht nur mehr Funktionen beinhalten soll, sondern auch mit POP- und IMAP-Servern anderer Hersteller kommunizieren soll. Die Zimba Collaboration Suite in der derzeit aktuellen Version 4.5 ist als Open-Source-Version und als kommerzielle Network-Edition erhältlich.

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