Tools für mehr Kontrolle in Rechenzentren

40-Gigabit-Ethernet-Switch für Blade-Server

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Dells 40-Gigabit-Ethernet-Switch Force10 MXL 10/40GbE ist für den Einsatz im Blade-Server-Gehäuse Poweredge M1000e vorgesehen.
Dells 40-Gigabit-Ethernet-Switch Force10 MXL 10/40GbE ist für den Einsatz im Blade-Server-Gehäuse Poweredge M1000e vorgesehen.

Der Dell-Switch Force10 MXL 10/40GbE für das Blade-Server-Chassis Poweredge M1000e besitzt 32 10-Gigabit-Ethernet-Anschlüsse für Server, Storage-Lösungen und Netzwerke. Ergänzt wird er durch Tools, die die Effizienz in Rechenzentren erhöhen sollen.

Der Force10 MXL 10/40GbE ist Dell zufolge für den Einsatz in Rechenzentren großer Unternehmen, Behörden oder in der Forschung geeignet. Der Layer-2- und Layer-3-Switch nutze das Force10-Betriebssytem (FTOS) und sei für den Betrieb mit Blade-Servern optimiert. Weitere Features sind:

  • Ethernet-Stacking-Technologie: Anwender könnten mit der Ethernet-Stacking-Technologie Ports konsolidieren. Mit Ethernet Stacking ließen sich bis zu sechs Switch-Module in ein oder mehrere Chassis integrieren und als ein logisches Gerät ansprechen.
  • Performance-Optimierung: Der Switch sei für große Datenmengen und anspruchsvolle „East-West“-Traffic-Muster (oder Intra-Chassis) konstruiert. Gleichzeitig soll er eine hohe Dichte, Skalierbarkeit und niedrige Latenz im Poweredge-M1000e-Blade-Chassis bieten.
  • Übertragungstechniken: Die FlexIO-Module unterstützen die Übertragungstechniken 40GbE QSFP+, 10GbE SFP+ und 10GBase-T.
  • Storage-Support: Über iSCSI und Data Center Bridging sei eine End-to-End-IP-Storage-Lösung mit einem gemeinsamen Ein- und Ausgang über eine einzige 10-Gigabit-Ethernet-Verbindung realisierbar.

Force10-Betriebssystem

Dell hat das Force10-Betriebssystem FTOS verbessert, um den Betrieb von Rechenzentren zu vereinfachen:

  • Layer-2-Multipath-Technologie: Mit der Virtual-Link-Trunking-Technologie (VLT) soll sich die Skalierbarkeit und die Kontrolle in Layer-2-Umgebungen steigern lassen.
  • Ethernet Switch Stacking: Die Technologie soll das Management in Umgebungen mit mehren Switches erleichtern.
  • Data Center Bridging (DCB): Die DCB-Unterstützung bietet Dell zufolge eine verlustfreie Ethernet-Übertragung, um konvergente Speicherlösungen wie iSCSI und Fibre Channel über dieselbe Infrastruktur zu ermöglichen.
  • Automatisierte Workload Mobility: Mit virtuellen LANs könnten virtuelle Maschinen ohne Probleme integriert werden. Es gebe zudem einen Support für Open-Source-Virtualisierungslösungen.

Erweiterte Management-Tools

Die Software „Fabric Manager“ ist für die Konfiguration, Verwaltung und Überwachung von Dells Distributed-Core-Implementierungen in Rechenzentren konzipiert. Die Distributed-Core-Architektur sei eine Alternative zu traditionellen, chassisbasierenden Umgebungen und biete Vorteile für High Performance Computing.

Der Dell Fabric Manager biete eine einheitliche Sicht auf Systemebene in verteilten Core-Implementierungen jeder Größe, um die Zeit zur Konfiguration zu verkürzen und das Management sowie Monitoring zu vereinfachen.

Die Version 5 des Open Manage Network Manager (OMNM) bietet Dell zufolge eine einheitliche Konsole für die Verwaltung von Netzwerkfunktionen und -plattformen und hilft, die Betriebskosten zu reduzieren, indem Netzwerkmanagementfunktionen automatisiert werden. Die Verfügbarkeit des Netzwerks werde durch Diagnose, Netzwerkmonitoring sowie Backup- und Restore-Fähigkeiten erhöht. Anwender könnten Netzwerke innerhalb weniger Stunden einrichten.

Der Dell-Switch Force10 MXL 10/40GbE für das M1000e-Blade-Server-Gehäuse und der Dell Fabric Manager sollen im Sommer 2012 erhältlich sein. Der Open Manage Network Manager 5.0 ist bereits verfügbar.

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