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St. Joseph ermöglicht Roaming-Zeiten im Millisekundenbereich Xirrus wirbelt im WLAN des St. Josefs Hospitals in Wiesbaden

Redakteur: Ulrike Ostler

Als Anfang 2009 die stufenweise WLAN-Ausstattung des St. Josefs Hospitals in Angriff genommen wurde, lautete die Parole „Wenn schon, dann aber richtig“, so Johannes Heinemann, DV-Leiter des „Jo-Ho“. Die bisherigen Versuche mit reinen Consumer Produkten, mobilem Schulungswagen und Beamer stellten keine ernst zunehmende Alternative dar. Schon bei zehn Benutzern zeigten sich regelmäßig massive Probleme.

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Im Klinik-Bereich gilt die Einhaltung der DIN Norm EN 60601-1-2 zur elektromagnetischen Verträglichkeit als Grundvoraussetzung jeglicher technischer Installationen. Insofern ist der Einsatz von Funknetzen eine heikle Angelegenheit. Darüber hinaus sollte die angestrebte WLAN-Lösung zukünftige Ausbaustufen räumlicher wie technischer Art von Anfang an komplikationsfrei und ohne größere Zusatzinvestitionen abdecken und sich nahtlos in die vorhandene Infrastruktur einfügen.

Im ersten Schritt ging es darum, dem Klinik-Personal mobilen Zugriff auf das hausinterne Netzwerk und die Applikationen auf den stationären PCs zu ermöglichen. Außerdem sollte den Gästen und Patienten ein mobiler Internet-Zugang ermöglicht werden.

Im Hinblick auf den Schutz der Klinikdaten war dabei auf eine strikte Trennung dieser beiden Netzwerke über ein separates Gäste-VLAN zu achten. Weitere Einsatzszenarien, wie der Zugriff auf elektronische Patientenakten, sollen später hinzukommen. Dafür möchte man im St. Josefs Hospital aber bereits heute gerüstet sein.

Denn „Einfach gut sein“ lautet das Leitbild des St. Josefs-Hospitals in Wiesbaden. Das Krankenhaus mit „High-Tech-Medizin“, 456 Betten, rund 1.000 MitarbeiterInnen, zirka 18.500 stationären Fällen und rund 1.500 Geburten jährlich hat darin Tradition.

So erhielt das Jo-Ho, wie das Krankenhaus in der Bevölkerung abgekürzt wird, als erstes Gesamtkrankenhaus in Deutschland die Zertifizierung nach ISO 9000. Im Zuge dessen treibt das akademische Lehrkrankenhaus der Johannes Gutenberg Universität Mainz auch die Integration hochentwickelter IT-Technologien voran.

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