Suchen

Fahrzeughersteller Iveco tritt mit Thin Print und Xen App auf die Kostenbremse Virtuelle Druckertreiber schonen WAN-Bandbreite und Geldbeutel

| Redakteur: Ulrike Ostler

Iveco Deutschland zentralisiert seine Drucker-Verwaltung und kommt dort trotzdem ohne Treiber und ohne Administrator aus. Die Lösung ist Bandbreiten-schonend; denn die Druckaufträge werden komprimiert und die Bandbreite kontrolliert. Die Zutaten für das Drucker-Management liefern im Wesentlichen Thin Print und Citrix, das Systemhaus MSG Systems AG, braute daraus eine Lösung.

Firmen zum Thema

Iveco ist fit für Weitverkehrsstrecken, auch bei Drucker-Jobs, Bild: Iveco
Iveco ist fit für Weitverkehrsstrecken, auch bei Drucker-Jobs, Bild: Iveco
( Archiv: Vogel Business Media )

Das Ziel des Output-Management-Projekts bei Iveco war es, die Unternehmens-Standorte per Applikations-Virtualisierung mit Citrix Xen App auf der 64-bit-Plattform mit allen Applikationen zu versorgen. Da ein sehr hohes Druckaufkommen zu erwarten war, machte sich das Unternehmen bereits im Vorfeld auf die Suche nach einer Lösung, um bandbreitenschonend und -optimiert drucken zu können.

Iveco entwickelt, produziert und vermarktet eine umfassende Palette von leichten, mittelschweren und schweren Nutzfahrzeugen, Baufahrzeugen, Stadt- und Überland-Linienbussen sowie Reisebussen ebenso wie Sonderfahrzeuge für Brandschutz, Offroad-Einsätze, Verteidigung und Zivilschutz. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 27.000 Mitarbeiter und betreibt 27 Produktionsstätten in 16 Ländern, in denen die in sechs Forschungszentren entwickelten Technologien umgesetzt werden.

Außer in Europa ist Iveco in China, Russland, Australien und Lateinamerika aktiv. Mehr als 6.000 Servicestützpunkte in über 100 Ländern garantieren technische Unterstützung, wo immer in der Welt ein Iveco-Fahrzeug im Einsatz ist.

Zentralisierung ohne zentrale Admins

Der Verwaltungsstandort von Iveco Deutschland befindet sich in Ulm/München. Auf ein extern betriebenes, zentrales Rechenzentrum im italienischen Turin greifen die 27 Standorte in Deutschland per WAN-Leitungen von ein bis vier Megabit pro Sekunde zu.

Da jede Leistung im Rechenzentrum bezahlt werden muss, sollte der administrative Aufwand so gering wie möglich bleiben. Im Klartext bedeutet das, dass für den zentralen Druckserver in der Zentrale kein Administrator zur Verfügung steht. Statdessen sollten die Drucker von den lokalen Administratoren angelegt und den Nutzern automatisiert zur Verfügung gestellt werden.

weiter mit: Auszug aus dem Pflichtenheft

(ID:2040689)