Videokonferenz bald so selbstverständlich wie Telefonate

Vier gute Gründe für Videokonferenzen

| Autor / Redakteur: Mario Seefried / Andreas Donner

Mobil und flexibel: Mit Software-basierten Lösungen funktionieren Videokonferenzen auf jedem Endgerät.
Mobil und flexibel: Mit Software-basierten Lösungen funktionieren Videokonferenzen auf jedem Endgerät. (Bild: Vidyo)

Die Zeit ist reif, die Videokonferenz-Insel zu verlassen. Denn der Markt bietet inzwischen Lösungen, mit denen eine Videokonferenz (VK) kaum aufwändiger ist als der Griff zum Telefonhörer – und vor allem kaum teurer. Ein Plädoyer für die Telekommunikation mittels Videokonferenz.

Für den Anbruch der neuen Kommunikations-Ära gibt es vier Gründe: Erstens bietet der Markt heute Software-basierte Lösungen, mit denen ein Gespräch per Videokonferenz nicht teurer ist als via Telefon. Die Bereitstellung kostenintensiver Hardware entfällt damit. Besonders kostengünstig sind komplett virtualisierte VK-Umgebungen, wenn der Router auf gängigen x86-Prozessoren und einem Linux-Betriebssystem läuft. In diesem Fall reduziert sich zusätzlich der zeitliche und logistische Aufwand bei der Inbetriebnahme.

Zweitens, die Qualität stimmt: Nervige Ruckler und Bildstörungen gehören der Vergangenheit an. Bei Software-basierten Videokonferenzlösungen mit einer Non-transcoding-Architektur erfolgt die Übertragung von Bild und Ton über die vorhandene IT-Infrastruktur. Dabei ist die Qualität durchgängig hoch, da der Rechenaufwand für das Umkodieren beim Transport der Daten entfällt. Der Router sendet die Videoströme direkt zu jedem Konferenzteilnehmer. Dafür teilt er den Datenstrom in qualitativ unterschiedliche Streams auf. Gleichzeitig erfasst er das jeweilige Endgerät der Teilnehmer. Diese erhalten dann ein Bild in der Qualität, die für ihr Endgerät und ihre Bandbreite optimal ist. Basis dafür: Die Scalable-Video-Coding-Technologie (SVC). Sie reduziert die Anforderungen an die Server bei Non-transcoding-Architekturen etwa um den Faktor vier – und das für Videos in HD-Qualität.

Drittens befreien Software-basierte Lösungen die Videokonferenz aus dem Konferenzraum: Sie funktionieren auf jedem Endgerät, und zwar überall und zu jeder Zeit. Das bedeutet, dass die Anwender auch vom Home Office aus oder am Flughafen über den Bildschirm konferieren können – egal ob via Smartphone, Tablet oder Notebook. Das gewährt den Nutzern maximale Mobilität und Flexibilität. Damit sind auch die Zeiten vorbei, in denen die Mitarbeiter den Videokonferenzraum im Voraus buchen mussten.

Und last but not least sind Mitarbeiter inzwischen bereit, die Chancen dieses Mediums auch zu nutzen. Im privaten Bereich sind Videokonferenzen wie etwa Google Hangout Sessions längst Standard. Die meisten Mitarbeiter stehen daher auch dem Einsatz im beruflichen Umfeld positiv gegenüber. Das bedeutet für die Unternehmen eine hohe Nutzerakzeptanz und einen effizienten Einsatz der VK-Technologien. Und bei so manchem Bewerber dürfte der Einsatz moderner Kommunikationsmöglichkeiten sogar einen Pluspunkt geben.

Mario Seefried
Mario Seefried (Bild: Vidyo)

Freuen wir uns also auf die vielen neuen Möglichkeiten, die uns die Video-Kommunikation eröffnet – und verlassen wir die Insel!

Über den Autor

Mario Seefried ist Vertriebsleiter Deutschland bei Vidyo

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