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Auswirkungen auf Benutzerfreundlichkeit und Produktivität Videokonferenzen: Administration wird komplexer

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

85 Prozent der deutschen Unternehmen nutzen mehr als eine cloudbasierte Videoapplikation, 96 Prozent kämpfen mit zunehmenden Herausforderungen bei der Verwaltung entsprechender Lösungen – dies sind die Ergebnisse einer aktuellen Forrester-Studie im Auftrag von Polycom.

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Videokonferenzen werden im Geschäftsumfeld immer attraktiver.
Videokonferenzen werden im Geschäftsumfeld immer attraktiver.
(Bild: Polycom )

Die im November 2018 veröffentlichte Studie „Streamlined Video Conferencing Strategy Drives Business Results“ wurde von Forrester Consulting im Auftrag von Polycom, einem Unternehmensteil von Plantronics, durchgeführt. Derzufolge habe die Zahl der geschäftlich geführten Videokonferenzen in den letzten zwei Jahren zugenommen, jedenfalls hätten 73 Prozent der deutschen Studienteilnehmer entsprechende Angaben gemacht. In 68 Prozent der deutschen Unternehmen würden im Schnitt jeden Monat mehr als 2.000 Videoanrufe durchgeführt. Ein weiteres Ergebnis der Erhebung: Rund 85 Prozent verwenden hierzulande mehrere cloudbasierte Lösungen.

Auswirkungen auf die IT-Verwaltung

Durch den Einsatz verschiedener Videokonferenzlösungen steige auch die Komplexität für die Administration: 96 Prozent erklärten, schon heute mit zunehmenden Herausforderungen bei der Verwaltung konfrontiert zu sein. Das wirke sich auf die Benutzererfahrungen aus und führe zu Frustration in IT-Abteilungen. Zu den typischen Herausforderungen gehörten Schwierigkeiten beim Einwählen in Konferenzräumen, zeitliche Verzögerungen bei Videoanrufen, schlechte Gesprächsqualität und inkonsistente Benutzererfahrungen. Um solche negativen Punkte vermeiden zu können, wünschten sich 80 Prozent der deutschen IT-Profis eine einheitliche Benutzeroberfläche für die verschiedenen Videokonferenzsysteme. 51 Prozent der aktuell genutzten Lösungen seien nicht vereinheitlicht.

Zukunft von Videokonferenzsystemen

„Der Markt für Video-, Audio- sowie Content-Collaboration-Lösungen wächst und das Angebot ist äußerst vielfältig. Benutzer sind mit der unterschiedlichen Handhabung schlichtweg überfordert“, sagt Jens Brauer, Vice President Central and Eastern Europe, Middle East and Africa bei Polycom. Die Ergebnisse zeigten die Notwendigkeit zur Vereinheitlichung der Benutzererfahrungen, um den Start von virtuellen Meetings zu beschleunigen und die Arbeit der IT-Abteilung zu erleichtern. Laut der Forrester-Studie „Start Your Video Conferences on Time“ zur Gesprächsqualität aus dem Jahr 2016 können Probleme und zeitliche Verzögerungen bei Videoanrufen ein Unternehmen jährlich mehr als eine Mio. Dollar an Produktivitätsverlust kosten.

Polycom Trio unterstützt Cisco WebEx

Polycom zufolge könne die hauseigene Trio-Serie mehrere Cloud-Lösungen unterstützen und für ein einheitliches Benutzererlebnis sorgen: Aktuell habe Polycom den Support für Cisco WebEx auf Trio angekündigt und damit den Katalog der cloudbasierten Videosysteme erweitert, dazu gehörten Zoom, Microsoft, BlueJeans und Videxio. Zudem sei es möglich, mit Polycom Trio persönliche Geräte zu koppeln, um Inhalte gemeinsam über USB, Airplay oder Miracast zu nutzen. Polycom Trio verfüge über High-End-Videofunktionen für große Besprechungsräume, wie aktives Heranzoomen des Sprechers, Unterstützung für zwei Monitore sowie HD-Audioqualität und das patentierte NoiseBlock.

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